Bewertung:

Wake Up, Wanda Wiley ist eine einzigartige romantische Komödie, die das Leben der emotional missbrauchten Schriftstellerin Wanda und die Figuren in ihrem Unterbewusstsein erforscht, die versuchen, sie von ihrer toxischen Beziehung und ihrer Schreibblockade zu befreien. Das Buch verbindet Humor mit ernsten Themen wie emotionalem Missbrauch, Selbstmedikation und dem Kampf um die eigene Identität und bietet gleichzeitig witzige Dialoge zwischen den Figuren Hannah und Trevor.
Vorteile:⬤ Fesselnde und originelle Prämisse über Charaktere im Unterbewusstsein eines Schriftstellers.
⬤ Humorvolle Dialoge und Interaktionen zwischen den Figuren, die für heitere Momente sorgen.
⬤ Komplexe Themen wie emotionaler Missbrauch und persönliche Kämpfe werden auf eine nachvollziehbare Weise angesprochen.
⬤ Kurz und leicht verdaulich, so dass es schnell zu lesen ist.
⬤ Starke Charakterentwicklung mit der selbstbewussten Hannah als Gegenpol zu den stereotypen Handlungen von Trevor.
⬤ Einige Rezensenten fanden die Charakterisierung von Wanda und Dirk zu wenig tiefgründig und zu klischeehaft.
⬤ Die Balance zwischen Humor und der Ernsthaftigkeit von Wandas emotionalem Missbrauch wurde als nicht sehr tiefgründig kritisiert.
⬤ Einige fanden den anfänglichen Aufbau verwirrend, bis sie mit der Struktur der Geschichte vertraut waren.
⬤ Die Handlung wurde als nicht immer glaubwürdig in Bezug auf die Kommunikation der Figuren untereinander empfunden.
(basierend auf 38 Leserbewertungen)
Wake Up, Wanda Wiley
Hannah Sharpe ist aus allen achtzehn Liebesromanen von Wanda Wiley herausgeschrieben worden. Hannah ist eine ausreißerische Heldin, die sich nicht in die für sie vorgesehene Handlung einfügen will, und wurde in ein Nebelreich tief in der Phantasie der Autorin verbannt.
Trevor Dunwoody, der Protagonist eines Macho-Action-Thrillers, den Wanda bedauerlicherweise als Ghostwriterin übernimmt, ist zielstrebig und stumpfsinnig und versteht nur, was er verprügeln, erschießen oder vögeln kann. Wie Hannah ist auch er eine Figur, mit der Wanda nichts anzufangen weiß. Als er eines Tages in Hannahs Nebelwelt auftaucht, kann sie ihn nicht davon überzeugen, dass er in der falschen Geschichte ist.
Hannah weiß, dass sie in der Vorhölle von Wandas Unterbewusstsein festsitzen wird, bis der Autor eine passende Geschichte für sie findet, in der sie mitspielen kann. Doch Wanda, die in einer katastrophalen Beziehung mit dem schäkernden Narzissten Dirk Jaworski gefangen ist, versinkt in einer tiefen Depression. Das Gras, das sie zur Selbstmedikation raucht, beeinträchtigt ihre Fähigkeit zu schreiben und verdichtet den Nebel von Hannahs zeitloser Isolation.
Als Hannah dem dickköpfigen Trevor ihre missliche Lage erklärt, beginnt sie zu erkennen, dass sie ihre Autorin besser kennt als diese sich selbst. Wenn es ihr gelingt, aus der Vorhölle von Wandas Unterbewusstsein auszubrechen und die Autorin in die richtige Richtung zu stoßen, kann sie beide befreien.
Aber wie kann Hannah den Nebel im Kopf ihrer Schöpferin von innen heraus durchdringen? Die Antwort liegt direkt vor ihr, in Form des großen, dummen, einsatzbereiten Werkzeugs Trevor Dunwoody.