Bewertung:

Das Buch „Growing Up with Foreigners“ von Peter Frank ist eine aufschlussreiche Chronik der Erfahrungen seiner Familie vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt stehen die Kämpfe und die Widerstandsfähigkeit seiner jüdischen Eltern, die aus Europa flohen und sich in England ein neues Leben aufbauten. Es verbindet die persönliche Geschichte mit einem breiteren historischen Kontext und spricht vor allem diejenigen an, die sich für genealogische Geschichten und das Leben im England der Mitte des 20. Jahrhunderts interessieren.
Vorteile:Jahrhunderts. Die Leser schätzen die lebendige Darstellung der Zeitabschnitte, den starken historischen Kontext, die emotionale Tiefe und die Fähigkeit der Autorin, ein Gefühl für den Ort und den Charakter zu vermitteln. Die Geschichten spiegeln die Widerstandsfähigkeit, den Humor und die Realität des Lebens von Einwanderern wider und sind daher auch für diejenigen interessant, die mit dieser Zeit vertraut sind oder sich dafür interessieren.
Nachteile:Einige Leser fanden, dass es dem Schreibstil der Autorin an persönlichen Details mangelt, so dass sie sich mehr Tiefe bei den einzelnen Figuren wünschten. Dies war eine persönliche Kritik, die jedoch nicht den Genuss des Buches für alle Leser beeinträchtigt.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Growing Up With Foreigners
Die Geschichte über eine deutsch-polnisch-katholische Frau aus Oberschlesien und einen österreichisch-jüdisch-protestantischen Mann, der in Wien geboren wurde, ist eine Mischung aus Abenteuer, Fakten, Angst, Fiktion und Spaß.
Bevor sie 1939 nach England kamen, führten sie ein angenehmes Leben. Der Mann entkam der Nazi-Tyrannei und dem Holocaust, seine Eltern jedoch nicht. Die Frau kam nach England, um zu studieren. Ihre Eltern flohen 1945 vor der anrückenden russischen Armee nach Bayern.
Sie lernten sich kennen, heirateten und überlebten gemeinsam den Zweiten Weltkrieg, wobei sie als Staatenlose in Armut lebten. Der Mann, der als feindlicher Ausländer eingestuft wurde, hätte auf der Isle of Man interniert werden müssen. Wäre dies geschehen, wäre die Frau mit einer neugeborenen Tochter mittellos zurückgeblieben.
Während wir das Leben des stoischen Polen und der reizbaren Österreicherin verfolgen, gleicht ihre Beziehung dem ersten Newton'schen Gesetz der Bewegung, bei dem die unwiderstehliche Kraft auf das unbewegliche Objekt trifft. Es beschreibt ihre exotische Natur und ihre Integration in die englische Gesellschaft in den 1950er und 1960er Jahren, während sie noch an Teilen ihres früheren Lebens festhalten wollten, die für immer verschwunden waren.