Bewertung:

Das Buch „Töten oder getötet werden: Das Leben an der Ostfront“ enthält die Memoiren von Vasili Zaitsev, einem berühmten russischen Scharfschützen im Zweiten Weltkrieg, und konzentriert sich auf seine Erfahrungen in der Schlacht von Stalingrad. Es verbindet persönliche Anekdoten mit Einblicken in die harte Realität des Krieges und Zaitsevs Entwicklung von einem jungen Mann zu einem fähigen Scharfschützen. Die Leser schätzen die fesselnde Erzählung, die die Person des Scharfschützen vermenschlicht und die Komplexität der Schlacht hervorhebt.
Vorteile:⬤ Fesselnder und leicht zu verstehender Schreibstil.
⬤ Bietet eine persönliche und menschliche Perspektive auf das Leben eines Scharfschützen.
⬤ Bietet Einblicke in die psychologischen und taktischen Aspekte des Kampfes.
⬤ Guter historischer Kontext über die Schlacht von Stalingrad.
⬤ Die Leser fanden die Geschichte inspirierend und reflektierend über die Entwicklung von Disziplin und Fähigkeiten.
⬤ Weitgehend frei von offenkundiger kommunistischer Propaganda, eher auf persönliche Erfahrungen konzentriert.
⬤ Einige Leser bemerkten eine pro-sowjetische Voreingenommenheit in der Erzählung.
⬤ Es fehlt an detaillierten technischen Informationen über Scharfschützentaktiken und -ausrüstung.
⬤ Der Schreibstil kann durch verwirrende Rückblenden unzusammenhängend sein.
⬤ Einige waren der Meinung, dass die Grausamkeit des Krieges gründlicher hätte erforscht werden können.
⬤ Einige Kunden waren von der Kürze des Buches enttäuscht.
(basierend auf 140 Leserbewertungen)
Notes of a Russian Sniper: Vassili Zaitsev and the Battle of Stalingrad
Als Scharfschütze habe ich mehr als ein paar Nazis getötet. Ich beobachte leidenschaftlich gerne das Verhalten des Feindes. Man sieht, wie ein Nazi-Offizier aus einem Bunker kommt, sich hochmütig verhält, seinen Soldaten alle möglichen Befehle erteilt und sich als Autorität aufspielt. Der Offizier hat nicht die geringste Ahnung, dass er nur noch Sekunden zu leben hat“.
Vassili Zaitsevs Bericht über die Hölle von Stalingrad ist bewegend und erschütternd. Es war ein Kampf auf Leben und Tod - ein Kampf Straße für Straße, Ziegel für Ziegel, ein Leben wie Ratten in einem verzweifelten Überlebenskampf. Hier waren die Regeln des Krieges außer Kraft gesetzt und es wurde ein psychologischer Krieg geführt. In diesem Umfeld war der Scharfschütze der König - ein unsichtbarer Feind, der die Nerven der brutalisierten Soldaten zerriss.
Zaitsev meldete sich 1942 freiwillig zum Kampf in Stalingrad. Seine Vorgesetzten erkannten schnell sein Talent und machten ihn zum Scharfschützen. Er passte seine Jagdfähigkeiten an die Ruinen der Stadt an und beobachtete seine Beute mit Nerven aus Stahl. In seinen ersten 10 Tagen tötete Zaitsev 40 Deutsche. Er erzielte mindestens 225 Abschüsse, und die von ihm entwickelte Taktik wird noch immer erforscht.
Zaitsev wurde zu einem Symbol des russischen Widerstands gegen die Nazis. Seine Heldentaten, darunter ein berühmtes „Duell“ mit einem Nazi-Scharfschützen, sind bis heute Legende. Sein Bericht ist für jeden interessant, der sich für den Zweiten Weltkrieg interessiert und wissen möchte, wie eine Person unter extremsten Bedingungen überleben konnte.