Bewertung:

Das Buch bietet einen tiefen Einblick in die Wissenschaft des Sehens und konzentriert sich insbesondere auf die verschiedenen Mechanismen des Sehvermögens bei verschiedenen Lebewesen, vor allem bei wirbellosen Tieren. Während es für diejenigen, die einen wissenschaftlichen Hintergrund haben, informative und ansprechende Inhalte bietet, kann es für Gelegenheitsleser oder diejenigen, die keine solide Grundlage in diesem Bereich haben, eine Herausforderung darstellen. Der Schreibstil ist zugänglich und enthält persönliche Anekdoten, aber einige Leser fanden bestimmte Abschnitte dicht oder schwer zu verstehen.
Vorteile:⬤ Umfassend und informativ über die Biologie des Sehens bei verschiedenen Arten.
⬤ Fesselnder Schreibstil mit autobiografischen Anekdoten, die den Inhalt zugänglicher machen.
⬤ Hebt überraschende und faszinierende Aspekte der Evolution und des Sehens hervor.
⬤ Bietet Verweise für weitere Studien.
⬤ Kann für Leser ohne soliden wissenschaftlichen Hintergrund zu komplex sein.
⬤ Konzentriert sich vorwiegend auf das Sehvermögen von Wirbeltieren und geht weniger auf Wirbeltierthemen ein.
⬤ Einige Leser fanden einige Teile zu dicht und mussten das Buch erneut lesen, um es zu verstehen.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Eyes to See: The Astonishing Variety of Vision in Nature
Das Sehen ist der Sinn, mit dem wir und andere Tiere die meisten Informationen über die Welt um uns herum erhalten. Darwin erkannte, dass es auf den ersten Blick absurd erscheint, dass sich das menschliche Auge durch natürliche Selektion entwickelt haben könnte.
Aber heute wissen wir viel mehr über das Sehen, über die vielen Male, die es sich in der Natur unabhängig voneinander entwickelt hat, und über die erstaunliche Vielfalt der Sehweisen. Das menschliche Auge mit seiner Linse, die ein Bild auf einer empfindlichen Netzhaut erzeugt, ist nur eine davon. Jakobsmuscheln, Krabben und Hummer verwenden alle auf unterschiedliche Weise Spiegel.
Springspinnen scannen mit ihren nach vorne gerichteten Augen, um zu prüfen, ob das Objekt vor ihnen ein Insekt ist, das sie fressen, eine andere Spinne, mit der sie sich paaren wollen, oder ein Raubtier, das sie meiden müssen. Fangschreckenkrebse können sogar die Polarisation des Lichts messen.
Die Augen von Tieren sind erstaunliche Konstruktionen, die oft eine Präzisionsoptik und eine beeindruckende Informationsverarbeitung beinhalten, wobei hauptsächlich feuchtes Protein verwendet wird - nicht die Substanz, die ein Ingenieur für solche Aufgaben wählen würde. In Eyes to See untersucht Michael Land, einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet des Sehens, die verschiedenen Arten, wie sich das Sehen in der natürlichen Welt entwickelt hat und genutzt wird, und beschreibt einige der genialen Experimente, mit denen Forscher seine Geheimnisse aufgedeckt haben.
Er erörtert auch das menschliche Sehen, einschließlich seiner Experimente darüber, wie unsere Augenbewegungen uns dabei helfen, alltägliche Aufgaben zu bewältigen, aber auch anspruchsvolle Aufgaben wie das Lesen von Musik oder das Autofahren. Abschließend befasst er sich mit dem faszinierenden Problem, wie die sich ständig verändernden Bilder unserer Augen im Gehirn in die gleichmäßige und integrierte bewusste Sicht der Welt umgewandelt werden, die wir erleben.