Bewertung:

Das Buch bietet eine abwechslungsreiche Sammlung autobiografischer Essays und Analysen zum Ausstieg aus dem orthodoxen Leben, in denen persönliche Erfahrungen und Einsichten vorgestellt werden. Während die autobiografischen Beiträge, insbesondere einer von Naomi Saidman, für ihre Tiefe und Sensibilität gelobt werden, werden die analytischen Essays für ihre Voreingenommenheit und mangelnde Originalität kritisiert.
Vorteile:Die autobiografischen Beiträge sind oft herausragend, mit persönlichen Geschichten, die tiefe Einblicke in die Erfahrungen derer geben, die das orthodoxe Leben verlassen haben. Die Sammlung wird als vielfältig und fesselnd angesehen, mit schön gestalteten Aufsätzen, die bei den Lesern Anklang finden.
Nachteile:Der Analyseteil des Buches wird als mangelhaft und voreingenommen angesehen, da er oft klischeehafte Erzählungen über orthodoxes und säkulares Leben wiederholt. Kritiker sind der Meinung, dass es den Analysen an neuen Perspektiven mangelt und dass sie isoliert wirken, was den Eindruck erweckt, dass die Autoren eher für eine Echokammer schreiben, als sich mit breiteren Standpunkten auseinanderzusetzen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Off the Derech
Kombiniert aussagekräftige Berichte aus erster Hand mit einer scharfen wissenschaftlichen Analyse, um das Phänomen der ultraorthodoxen Juden zu verstehen, die ihre abgeschotteten Gemeinden verlassen und sich in die weite Welt wagen.