Bewertung:

Das Buch ist ein fesselnder Vampirroman mit einer einzigartigen Sichtweise auf Vampire und könnte als nostalgische Reise zurück in die schwule Kultur der 90er Jahre betrachtet werden. Es hat eine schwule Hauptfigur und enthält Elemente von Romantik, Mystery und Humor. Während die Geschichte oft unterhaltsam und angenehm ist, hat sie auch Probleme mit dem Tempo und es fehlt ihr an Tiefe bei den Nebenfiguren.
Vorteile:⬤ Fesselnde und denkwürdige Geschichte
⬤ Einzigartige Interpretation der Vampirgeschichte
⬤ Unterhaltsam und lustig
⬤ Nostalgische Atmosphäre
⬤ Gut ausgearbeitete Mystery und Spannung
⬤ Starke Hauptfigur
⬤ Gut für eine schnelle Lektüre
⬤ Ansprechend für schwule und allgemeine Vampirfans.
⬤ Tempoprobleme mit langsamen Abschnitten und übereilten Schlussfolgerungen
⬤ inkonsistente Behandlung moralischer Fragen
⬤ Nebencharaktere sind unterentwickelt
⬤ einige logische Verbindungen könnten fehlen
⬤ abruptes Happy End ohne ausreichenden Aufbau.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Out for Blood
Als eifriger Leser von Dracula und Fan alter Hammer-Horrorfilme hat Chris Callaway schon immer davon geträumt, ein Vampir zu werden - und der Gedanke an die Unsterblichkeit ist sogar noch verlockender, seit bei ihm eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wurde. Als ein Vampir in seiner Wohnung auftaucht und ihm das ewige Leben als einer der Untoten anbietet, ergreift Chris die Gelegenheit.
Doch in der Welt der Nacht warten unerwartete Schrecken auf ihn. Ein neuer Feind, unerbittlich und unersättlich, jagt Vampire für seine eigenen bösen Zwecke. Und wenn Chris ihn nicht aufhalten kann, droht ihm ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod...
John Peyton Cookes bahnbrechendes und ungeheuer unterhaltsames Out for Blood (1991), einer der wenigen schwulen Romane, die während des Booms der Horrorverlage in den 80er und 90er Jahren erschienen sind, kehrt in dieser Ausgabe, die ein neues Nachwort des Autors enthält, endlich in den Druck zurück.