Bewertung:

John Searles „Expression and Meaning“ ist eine Sammlung von Aufsätzen zur Sprachphilosophie, die sich insbesondere mit Sprechakten befasst. Während viele Searles Einsichten in die Sprechakttaxonomie und die fiktive Sprache für bedeutsam halten, wird der Text als etwas veraltet und anspruchsvoll für heutige Leser beschrieben. Einige Aufsätze sind für das heutige Publikum vielleicht nicht mehr von großem Wert. Insgesamt bietet das Buch zwar einen tiefen Einblick in die Sprechakttheorie, aber neuere Werke von Searle sind vielleicht zugänglicher und relevanter.
Vorteile:Bietet wertvolle Einblicke in die Sprechakttheorie, insbesondere in Bezug auf illokutionäre Akte. Ein einflussreiches Werk in der Sprachphilosophie. Immer noch relevant für diejenigen, die das Thema studieren.
Nachteile:Der Text kann schwer zu verstehen sein; wird als veraltet empfunden. Einige Aufsätze werden als weniger wertvoll für heutige Leser angesehen. Der Autor könnte der Zurschaustellung von Wissen Vorrang vor klarer Kommunikation geben.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Expression and Meaning: Studies in the Theory of Speech Acts
John Searles Speech Acts leistete einen höchst originellen Beitrag zur Sprachphilosophie.
Expression and Meaning ist ein direkter Nachfolger, der die Darstellung aus Searles früherem Werk weiterentwickelt und verfeinert und ihre Anwendung auf andere Diskursformen wie Metapher, Fiktion, Referenz und indirekte Redekunst ausweitet. Searle stellt auch eine rationale Taxonomie der Arten von Sprechakten vor und untersucht die Beziehung zwischen den Bedeutungen von Sätzen und den Kontexten ihrer Äußerung.
Das Buch weist auf ein größeres Thema hin, das in diesen Problemen implizit enthalten ist - die Grundlage, die bestimmte Merkmale der Sprache in der Intentionalität des Geistes haben, und, noch allgemeiner, die Beziehung zwischen der Sprachphilosophie und der Philosophie des Geistes.