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On Display: Henrietta Maria and the Materials of Magnificence at the Stuart Court
In der Frühen Neuzeit demonstrierten die Herrscher ihre Macht und ihren Einfluss durch eine sorgfältig gestaltete „Zurschaustellung“ - ihre Anwesenheit bei Hofzeremonien, ihre Paläste und deren Ausstattung sowie ihre Porträts.
Henrietta Maria von Frankreich (1609-1669), Königingemahlin von König Karl I. von England, nutzte diese Möglichkeiten der Zurschaustellung mit besonderem Flair.
Dieses reich bebilderte Buch folgt Henrietta Maria durch die Bourbonen- und Stuart-Höfe und darüber hinaus, um ihr Mäzenatentum und ihr Engagement für die bildenden Künste, das Bauwesen und den Luxushandel aufzuzeigen. Dabei entsteht ein eindrucksvolles Bild nicht nur von den Bildern, der Mode, der Innenausstattung und den Gebäuden, die durch den Einfluss der Königin geprägt wurden, sondern auch von den politischen und religiösen Faktoren, die ihre Entscheidungen und ihre Politik der Hofgestaltung bestimmten. Ihr kulturelles Mäzenatentum betonte vor allem ihre Familienehre, ihr dynastisches Gewicht, ihre katholische Frömmigkeit, ihre weibliche Tugendhaftigkeit und ihren anspruchsvollen Geschmack.
Erin Griffey analysiert das gesamte Spektakel der Repräsentation der Königin, nicht nur anhand der bekannten Porträts von Sir Anthony van Dyck, sondern auch anhand ihrer reichen Bettausstattungen, Wandteppiche, Schmuck, Kleidung und Devotionalien - der Objekte, die ihre königliche Macht verkörperten und vermittelten. Veröffentlicht für das Paul Mellon Centre for Studies in British Art.