Bewertung:

Das Buch befasst sich mit dem komplexen und oft missverstandenen Thema des außerirdischen Lebens und untersucht den Platz der Menschheit im Universum. Es regt zum Nachdenken über unsere Suche nach Anzeichen von Leben jenseits der Erde und die Auswirkungen unserer Funde - oder deren Fehlen - an.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, informativ und stellt eine überzeugende Untersuchung des Themas dar. Es bietet eine optimistische Perspektive und wird als eine gute Zusammenfassung der Suche nach außerirdischem Leben gelobt. Die Kürze des Buches macht es leicht verdaulich, und es wird allen wissenschaftlich und philosophisch Interessierten empfohlen.
Nachteile:Einige Leser empfanden den Titel als irreführend, da sich das Buch eher auf das Fehlen von Signalen außerirdischer Zivilisationen konzentriert, als diese direkt zu diskutieren. Enttäuschung herrscht über die Ablehnung von UFO-Phänomenen, und einige Leser waren der Meinung, dass sie die gleichen Erkenntnisse auch ohne die Lektüre des Buches hätten gewinnen können.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Extraterrestrials
Sind wir allein im Universum? Wenn nicht, wo sind dann alle anderen? Eine fesselnde Erkundung eines der wichtigsten ungelösten Probleme der Wissenschaft.
Alles, was wir darüber wissen, wie sich Planeten bilden und wie Leben entsteht, legt nahe, dass die menschliche Zivilisation auf der Erde nicht einzigartig sein sollte. Wir sollten eine Fülle von Beweisen für außerirdische Aktivitäten sehen - aber wir sehen sie nicht. Wo sind sie alle? In diesem Band der MIT Press Essential Knowledge-Reihe untersucht der Wissenschafts- und Technologiewissenschaftler Wade Roush eines der großen ungelösten Probleme der Wissenschaft: Gibt es Leben, ob intelligent oder nicht, auf anderen Planeten?
Dieses Paradoxon (es muss sie da draußen geben, aber wo sind sie?), das erstmals von dem berühmten Physiker Enrico Fermi formuliert wurde, hat jahrzehntelange Debatten, Spekulationen und in letzter Zeit auch einige wissenschaftliche Erkenntnisse hervorgebracht. Roush stellt das Problem in seinem historischen und modernen Kontext dar und fasst die neuesten Überlegungen von Astronomen und Astrobiologen zusammen. Er beschreibt die lange Geschichte der Spekulationen über Außerirdische (wir diskutieren die Idee schon seit Tausenden von Jahren); die Entstehung von SETI (die Suche nach außerirdischer Intelligenz) als wissenschaftliche Disziplin in den 1960er Jahren und die Verwendung von Radio- und optischen Techniken durch Wissenschaftler, um nach Signalen zu suchen; und die Entwicklungen in der Astrobiologie (die Untersuchung, wie Leben in nicht-erdähnlichen Umgebungen entstehen könnte) und der Exoplanetenforschung (die Entdeckung von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems). Abschließend erörtert er mögliche Lösungen für das Fermi-Paradoxon und schlägt eine Neuausrichtung der SETI-Arbeiten vor, die die Chancen auf eine Auflösung des Paradoxons - und die Entdeckung von Außerirdischen - erhöhen könnte.