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Alien Life and Human Purpose: A Rhetorical Examination through History
Alien Life and Human Purpose: A Rhetorical Examination through History (Außerirdisches Leben und menschlicher Zweck: Eine rhetorische Untersuchung durch die Geschichte) bietet eine rhetorische Untersuchung der Art und Weise, wie wichtige historische Persönlichkeiten ihre Argumente für die Abwesenheit von außerirdischem Leben oder die "Einheit" mit ihren philosophischen, religiösen und ethischen Zielen verbinden. Obwohl der Einheitsmythos oft im Hintergrund der Gesellschaft existierte und Institutionen und Werte prägte, setzten seine Gegner in Zeiten, in denen der Relativismus an Bedeutung gewann, den Einheitsmythos aktiv als Antwort ein: Platon setzte den Einheitsmythos gegen die Sophisten ein, der anglikanische Theologe und Philosoph William Whewell gegen die Utilitaristen, der Mitentdecker der Evolution Alfred Russell Wallace gegen die Sozialdarwinisten, die Universitätsprofessoren Frank J.
Tipler und John D. Barrow gegen die Postmodernisten usw.
Diese Personen haben die Einheit wissenschaftlich verteidigt und dann die "Tatsache" der Einheit benutzt, um zu behaupten, das Universum sei teleologisch, wissbar und geordnet und nicht chaotisch und relativistisch. In diesem Buch wird argumentiert, dass die Einheit und ihre komplementäre mythische Funktion im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Werten gespielt haben und, was noch wichtiger ist, dies auch heute noch tun.