Bewertung:

Das Buch schildert das inspirierende Leben von Bruder Marcel Van, einem Redemptoristenmönch, der große Entbehrungen auf sich nehmen musste, aber einen tiefen Glauben und eine tiefe Beziehung zu Gott entwickelte. Es bietet Einblicke in die Liebe, das Vertrauen in Gott und die Bedeutung des Gebets und ist dabei leicht zugänglich und nachvollziehbar, besonders für diejenigen, die sich mit der Heiligen Therese von Lisieux identifizieren.
Vorteile:Inspirierende Geschichte, wertvolle Lektionen über Glaube und Liebe, unterstreicht die Bedeutung des Gebets, ist für diejenigen, die mit der heiligen Therese vertraut sind, nachvollziehbar, bietet Einfachheit und Freude am Glauben.
Nachteile:Beschränkt auf diejenigen, die spirituelle Themen zu schätzen wissen; könnte Leser, die eine eher konventionelle Erzählung suchen, nicht ansprechen.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Autobiography
Die inspirierende Lebensgeschichte des vietnamesischen Redemptoristen Marcel Van, der 1959 in einem nordvietnamesischen Gefangenenlager sterben sollte. Die ersten Schritte zu seiner Seligsprechung wurden 1984 eingeleitet.
Marcel Van wurde 1928 in eine bescheidene Familie hineingeboren und hatte den Wunsch, Priester zu werden, vor dem Hintergrund endloser persönlicher Prüfungen. Therese von Lisieux wählte ihn zu ihrem Jünger par excellence des "kleinen Weges": "Van, mein kleiner Bruder, so wie du mich nach deinem Herzen als Heiligen ansiehst, so bist auch du für mich wirklich eine Seele ganz nach meinem Herzen... Deine Berufung wird immer die des verborgenen Apostels der Liebe sein." Auch wenn Therese wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes nicht nach Hanoi gehen konnte, blieb ihr Herz in Vietnam - "die älteste Tochter der Kirche im Fernen Osten" (Pius XI., 1933).
Van sollte seinen Wunsch, Priester zu werden, aufgeben und als bescheidener Redemptoristenbruder in das Kloster von Hanoi eintreten: "Jesus hat mir eine Aufgabe anvertraut, nämlich das Leiden in Freude zu verwandeln... Meine Freude ist es, zu lieben und geliebt zu werden." Indem er eine extreme Sensibilität mit einer irrsinnigen, aber heiligen Kühnheit verband, verbrachte er sein Leben in der Stille vor dem Hintergrund politischer Unruhen bis zu seinem Tod im Gefangenenlager.
Vorwort von Mgr F.-X. NGUYEN VAN THUAN.