Bewertung:

Das Buch bietet eine nuancierte Sicht auf Heinrich VIII., indem es sein Leben aus seiner Perspektive beleuchtet und ihn trotz seiner umstrittenen Taten menschlich darstellt. Die Rezensenten loben die umfangreiche Recherche, die fesselnde Erzählung und die Entwicklung der Charaktere, wobei sie einige historische Freiheiten und die sympathische Darstellung Heinrichs anmerken.
Vorteile:⬤ Umfassende Recherchen und eine gut ausgearbeitete Erzählung.
⬤ Einzigartige Ich-Perspektive, die einen Einblick in Heinrichs Charakter gewährt.
⬤ Fesselnde und unterhaltsame Lektüre, die Heinrich VIII. menschlich macht.
⬤ Gutes Tempo und gute Charakterentwicklung.
⬤ Bietet pädagogischen Wert und ist gleichzeitig unterhaltsam.
⬤ Einige Leser empfinden die Ich-Perspektive als einschränkend und haben das Gefühl, dass sie die tyrannischen Züge Heinrichs beschönigt.
⬤ Die Darstellung könnte Henry gegenüber übermäßig sympathisch erscheinen und möglicherweise die historischen Fakten herunterspielen.
⬤ Langatmige Lektüre, die einige Leser abschrecken könnte.
(basierend auf 445 Leserbewertungen)
Autobiography of Henry VIII
Die Autobiographie Heinrichs VIII. ist der großartige historische Roman, der Margaret Georges Karriere begründete. Der Roman, der in der ersten Person und in Form der privaten Tagebücher Heinrichs VIII. verfasst ist, ist das Ergebnis von fünfzehn Jahren akribischer Recherche und fünf handschriftlichen Entwürfen.
Über den mächtigen, egoistischen Heinrich VIII. ist schon viel geschrieben worden: der Mann, der die Kirche zerstörte, weil sie ihm die gewünschte Scheidung nicht gewähren wollte; der sechs Frauen heiratete und zwei von ihnen enthauptete; der seinen Freund Thomas More hinrichten ließ; der die Klöster plünderte; der sich nach einem Sohn sehnte und seine Töchter Maria und Elisabeth vernachlässigte; der schließlich fett, krank und ausschweifend wurde.
Nun bringt Margaret George in ihrem großartigen Werk aus Erzählung und Fantasie die Geschichte Heinrichs VIII. so, wie er sie selbst erzählt haben könnte, in Form von Memoiren, durchsetzt mit respektlosen Kommentaren seines Hofnarren und Vertrauten, Will Somers. Dieser monumentale Roman verbindet auf brillante Weise Geschichte, Witz, dramatische Erzählung und ein außergewöhnliches Verständnis für die Freuden und Gefahren der Macht und zeigt uns den Menschen Heinrich lebendiger als je zuvor.