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Axe-Heads and Identity: An Investigation Into the Roles of Imported Axe-Heads in Identity Formation in Neolithic Britain
Der bedeutende Bestand an Stein- und Feuersteinbeilen, die vom Kontinent nach Großbritannien importiert wurden, ist in den Studien zum Neolithikum, insbesondere im letzten halben Jahrhundert, schlecht verstanden, übersehen und unterbewertet worden. In dieser Studie wird vorgeschlagen, dass die Ursache dafür in der Voreingenommenheit der britischen Neolithikumsforschung gegenüber der Invasionshypothese und dem Diffusionsmodell liegt, und es wird daher versucht, die Bedeutung, die diesen Objekten zukommt, neu zu bewerten.
Ziel ist es, das Ungleichgewicht zu beseitigen, indem man sich wieder auf das Material konzentriert, eine sichere Beweisgrundlage schafft und die wahrscheinlichen Bedingungen erforscht, unter denen diese oft unverwechselbaren Gegenstände ihren Weg nach Großbritannien fanden. Die hier vorgelegte Darstellung beruht auf dem Argument, dass importierte Axtköpfe als Objekte von erheblicher Bedeutung in das heutige Britannien kamen.
Insbesondere handelte es sich dabei um Gegenstände von hohem symbolischen Wert, die eine entscheidende Rolle bei der Förderung bestimmter Denkweisen über die soziale Identität in der Jungsteinzeit und deren Bewältigung spielten. Diese Fragen bilden den Kontext für die Studie, deren Hauptziele die genaue und detaillierte Katalogisierung des relevanten Materials und die Dokumentation der für die Bestimmung der einzelnen Artefakte erforderlichen Untersuchungsarbeit sind.