Bewertung:

Michael Erards „Babel No More“ erkundet die faszinierende Welt der Hyper-Polyglotten, also der Menschen, die mehrere Sprachen beherrschen. Das Buch kombiniert persönliche Anekdoten, Interviews, historische Berichte und wissenschaftliche Perspektiven zum Sprachenlernen. Während viele Rezensenten das Buch aufschlussreich und fesselnd fanden, kritisierten andere, es sei unübersichtlich und es fehle an praktischen Sprachlernstrategien.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erkundung von Hyper-Polyglotten
⬤ Entwicklung des Themas durch persönliche Geschichten, Interviews und historische Darstellungen
⬤ bietet Einblicke in die Natur des Sprachenlernens und räumt mit Mythen auf
⬤ zugänglich für allgemeine Leser
⬤ enthält wissenschaftliche Perspektiven auf den Spracherwerb.
⬤ Einige Rezensenten fanden die Prosa ziellos und nicht gut strukturiert
⬤ andere meinten, es fehle an praktischen Sprachlernstrategien und konkreten Handlungsempfehlungen
⬤ einige Abschnitte enthielten Pseudowissenschaft
⬤ das Buch könnte für Gelegenheitsleser zu detailliert und akademisch sein
⬤ das Interesse der Leser am Inhalt ist unterschiedlich groß.
(basierend auf 75 Leserbewertungen)
Babel No More: The Search for the World's Most Extraordinary Language Learners
Ein„faszinierender“ (The Economist) Tauchgang in die Welt der Linguistik, der„teils Reisebericht, teils wissenschaftliche Lektion, teils intellektuelle Untersuchung ist... eine unterhaltsame, informative Übersicht über einige der faszinierendsten Polyglotten unserer Zeit“ (The New York Times Book Review).
In Babel No More begibt sich Michael Erard, „ein Einsprachiger mit Vorteilen“, auf die Suche nach Sprach-Superlearnern, um deren geistige Fähigkeiten zu ergründen. Auf seinem Weg entdeckt er die Geheimnisse historischer Persönlichkeiten wie des italienischen Kardinals Joseph Mezzofanti aus dem 19. Jahrhundert, der angeblich zweiundsiebzig Sprachen beherrschte, sowie die von lebenden Superlernern wie Alexander Arguelles, einem modernen Polyglotten, der Dutzende von Sprachen beherrscht und Erard die Tricks seines Handwerks zeigt, um ihm einen dunklen Einblick in das Leben des obsessiven Spracherwerbs zu geben.
Mit seiner ehrgeizigen Untersuchung der Frage, was Sprache ist, wo sie sich im Gehirn befindet und welche kulturellen Auswirkungen das Streben der Polyglotten hat, erkundet Erard die oberen Grenzen unserer Fähigkeit, Sprachen zu lernen und zu verwenden, und beleuchtet das intellektuelle Potenzial in jedem Menschen. Wie entkommen manche Menschen dem Fluch von Babel - und was könnten die Götter im Gegenzug von ihnen verlangt haben?