Bewertung:

Baby, Sweetheart, Honey“ von Emily Perkovich ist eine kraftvolle und emotionale Gedichtsammlung, die verschiedene Aspekte des Frauseins, des Traumas und der Identität erforscht. Die Gedichte sind roh und lebendig und fangen die Komplexität der persönlichen und gemeinsamen Erfahrungen von Frauen ein. Die Leserinnen und Leser schätzen die Tiefe und Ehrlichkeit des Textes, auch wenn einige ihn aufgrund seiner dunklen Themen als herausfordernd und auslösend empfinden.
Vorteile:⬤ Meisterhafter und emotionaler Schreibstil, der die Erfahrungen von Frauen widerspiegelt.
⬤ Lebendige und dramatische Bilder in der gesamten Sammlung.
⬤ Themen wie Trauma und Identität werden kraftvoll angesprochen.
⬤ Starke Inhalte, die für Frauen nachvollziehbar sind, während sie für andere aufschlussreich sind.
⬤ Einzigartiger Stil mit fesselnden Erzähltechniken und Wiederholungen.
⬤ Kann schwierig und düster zu lesen sein, möglicherweise auslösend für einige.
⬤ Einige Leser haben das Gefühl, dass sich Themen aus früheren Werken der Autorin wiederholen.
⬤ Nicht für jedermann geeignet; erfordert eine bestimmte Einstellung, um sich auf die schwere Thematik einzulassen.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
baby, sweetheart, honey
Baby, sweeetheart, honey ist eine Gedichtsammlung mit dem Schwerpunkt auf der Aggression gegen Frauen und Femmes durch die Linse einer sexuell fluiden Sexarbeiterin. Die Stücke berühren generationsbedingte und religiöse Traumata, psychische Gesundheit, Sucht, die Giftigkeit von Frauen gegen Frauen, die gewalttätige Sprache und das gewalttätige Verhalten von Männern (insbesondere cisgender heterosexueller Männer) gegen Frauen und Femmes, Essstörungen und soziale Leistung. Die Arbeiten in dieser Sammlung sind explizit in ihrer Transparenz und daher sind einige Stücke grafisch und sollten mit Vorsicht gelesen werden.
Zu sagen, dass Emily Perkovichs baby, sweetheart, honey brillant ist, wäre eine Untertreibung. Die Sammlung ist stark, manchmal beunruhigend, aber eine unglaubliche Lektüre. Perkovich ist eine so meisterhafte Dichterin, dass ihre Bildersprache sowohl sanft als auch reißerisch ist. In dem Gedicht May Crowning schreibt sie: „Ich beobachtete eine Orchidee, die unter dem Saum meines Rocks erblühte/ Und ich sage dir was/ In den Blütenblättern, die sich entfalteten, verliebte ich mich“ So viele der kraftvollen Gedichte in der Sammlung fangen ein, was es bedeutet, als Frau durch die Welt zu gehen; sie schrecken nicht vor Geschlechterpolitik und Trauma zurück. D&C & I'll burn my own funeral pyre sind eindringlich, während Girls, Girls, Girls ein Kampfschrei ist. Es gibt so viele Zeilen und Gedichte, die dem Leser noch lange nach Beendigung dieser letztlich ermutigenden Sammlung im Gedächtnis bleiben werden.
-Marisa Silva-Dunbar, Autorin von Allison und When Goddesses Wake.