Bewertung:

Das Buch ist ein fesselnder Bericht über James Birchs Bemühungen, Francis Bacons Kunst in den späten 1980er Jahren nach Moskau zu bringen, vor dem Hintergrund persönlicher Erinnerungen, kultureller Verschiebungen und politischer Intrigen. Die Leser schätzen die detaillierte Erzählung, die Einblicke in die Kunstwelt und die einzigartigen Charaktere dieser historischen Ausstellung bietet.
Vorteile:Die Leser loben die fesselnde Erzählung, die lebendigen Beschreibungen der Charaktere und die humorvolle und zugleich ergreifende Erkundung der Kunstwelt und Russlands in einem entscheidenden Moment der Geschichte. Das Buch wird als gut geschrieben, fesselnd und eine wertvolle Momentaufnahme einer vergessenen Epoche beschrieben. Es wird auch für seine hochwertige Produktion gelobt.
Nachteile:Einige Leser äußerten sich besorgt über den Preis des Buches. In einigen wenigen Rezensionen werden keine nennenswerten negativen Aspekte hervorgehoben, aber manche Leser könnten die detaillierten Schilderungen der persönlichen und politischen Verwicklungen etwas überwältigend finden.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Bacon in Moscow
Der urkomische Bericht über die Bemühungen eines Mannes, eine Francis-Bacon-Ausstellung in der Sowjetunion zu organisieren: „Ein ausgelassenes kulturelles Abenteuer...
faszinierend und wahr“ Grayson PerryDiese witzigen und persönlichen Memoiren sind der Bericht über den kühnen Versuch von James Birch, einem jungen britischen Kurator, 1988 eine bahnbrechende Retrospektive von Francis Bacons Werk im neu renovierten Central House of Artists in Moskau zu organisieren. Vom britischen Establishment an die Seite gestellt, fand sich Birch im Herzen einer Honigfalle und im Mittelpunkt einer pikaresken Gruppe sowjetischer Beamter, Attachés und Politiker wieder, die vom KGB mit Argusaugen beobachtet wurden, als er versuchte, in der Zeit von „Glasnost“, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer, eine ungesehene westliche Kulturikone nach Russland zu bringen.
Bacon in Moskau ist die Geschichte der Entwicklung einer Ausstellung, die im künstlerischen und politischen Zentrum einer Welle des Wandels stand, die mit dem Fall der UdSSR ihren Höhepunkt erreichte: „Ein ausgelassenes kulturelles Abenteuer vor dem Fall der Berliner Mauer und dem kometenhaften Aufstieg der zeitgenössischen Kunst in den neunziger Jahren“, so Grayson Perry.