Bewertung:

Das Buch bietet einen detaillierten Bericht über die Wehrpflicht und persönliche Erfahrungen während des Nationaldienstes, insbesondere in der Royal Air Force, von 1946 bis 1960. Es verbindet den historischen Kontext mit persönlichen Anekdoten und Überlegungen zum Militärdienst und seinen breiteren gesellschaftlichen Auswirkungen. Die Leserinnen und Leser schätzen den Erzählstil, haben aber gemischte Gefühle in Bezug auf die Sichtweise des Autors auf Autorität und das militärische Leben.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
⬤ bietet historische Einblicke in die Wehrpflicht
⬤ persönliche Überlegungen bereichern die Geschichte
⬤ enthält Übersetzungen für Nicht-Cockney-Leser
⬤ unterhaltsam für alle, die sich für die britische Geschichte interessieren.
⬤ Einige mögen die Darstellung des Militärdienstes durch den Autor als zu negativ oder antiautoritär empfinden
⬤ bestimmte beschriebene Erfahrungen könnten als unproduktiv oder als Mangel an sinnvollem militärischem Engagement angesehen werden
⬤ einige Leser haben das Gefühl, dass es eine einseitige Sichtweise darstellt.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Zwischen 1945 und 1963 wurden mehr als 2,5 Millionen 18-Jährige zum Nationaldienst einberufen.
Alf Townsend war einer von ihnen, und hier erzählt er seine Geschichte - die Höhen und Tiefen des Lebens als einfacher Aircraftman Second Class in den frühen 1950er Jahren. Bevor der Nationaldienst dazwischenkam, war Alf „mit Höchstgeschwindigkeit auf dem Weg in die Kriminalität“, denn er wuchs in einem Slum im Norden Londons auf, wo das Geld knapp war und die örtlichen Schurken verehrt wurden.
Bad Lads ist ein mit allen Wassern gewaschener Bericht über Alfs Zeit bei der RAF, in der er in eine völlig neue Welt von Außenseitern und Offizierstypen, Gaunern und Unterhaltern versetzt wurde, die er auf amüsante Weise in seinem eigenen unnachahmlichen Stil beschreibt.