Bewertung:

Der Roman „Banjo Man“ ist eine herzerwärmende und fesselnde Geschichte, die das Leben seiner Figuren, überwiegend Senioren, vor dem Hintergrund der Kultur der Appalachen und der Bergmusik miteinander verwebt. Die Leserinnen und Leser schätzten die gut entwickelten Charaktere, die spannenden Wendungen der Handlung und die Erforschung der Familiendynamik und -beziehungen. Viele fanden, das Buch sei ein spannender Roman mit emotionaler Tiefe, der gleichzeitig die Bedeutung kultureller Repräsentation und persönlicher Entwicklung hervorhebt.
Vorteile:Gut entwickelte Charaktere, fesselnde Handlung mit Wendungen, genaue Darstellung der Kultur der Appalachen, emotionale Tiefe, nachvollziehbare Themen wie Familie und Vergebung und eine herzerwärmende Erzählung.
Nachteile:Einige Leser könnten die Anwesenheit vieler älterer Charaktere als Nachteil empfinden, und es gibt Hinweise auf die Vorhersehbarkeit zu Beginn des Buches.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Banjo Man
Banjo Man erzählt die Geschichte von Susan Willson Reese, einer Witwe, pensionierten Lehrerin und versierten Bluegrass- und Old-Time-Banjospielerin. Sie stammt aus der fiktiven Gemeinde Willson's Cove in den Bergen von North Carolina und versucht, eines der vielen handgefertigten bundlosen Banjos zu finden, die ihr Großvater, Luther Willson, in den frühen 1900er Jahren gebaut hat.
Ihre Suche war zwanzig Jahre lang vergeblich. Großvater war ein bekannter Geigenbauer und Musiker in den Bergen von North Carolina, der von Anfang des 20. Jahrhunderts bis zu seinem Tod in den 1950er Jahren Fiddles, Lap Dulcimers und Fretless Banjos baute.
Jahrhunderts bis zu seinem Tod in den 1950er Jahren.
Vor dem Ersten Weltkrieg begann er, diese Instrumente mit dem Zug nach St. Petersburg, Florida, zu bringen und zu verkaufen, wobei er seine Frau und mehrere Kinder jeweils für Wochen und sogar Monate zurückließ.
Als Susan Dr. John „Mac“ McBride kennenlernt, entsteht eine Romanze, und sie wird Mrs. McBride.
In den Flitterwochen stößt sie schließlich auf eines von Großvaters Banjos und dessen Besitzer, den versierten Banjo-Picker und Sänger Harry Harvey. Diese Entdeckung bringt ein ganzes Wespennest zum Vorschein: Skandale, Identitätsprobleme, gelüftete Geheimnisse und vieles mehr. Susan erfährt, dass das Leben, wie sie es kannte, auf Täuschung aufgebaut war.
Verdächtigungen, Leugnungen, Nachforschungen auf verstaubten Dachböden und geheime Verstecke bringen den großen Willson-Clan zu einer neuen Erkenntnis über seine Geschichte. Nicht nur Susans gesamtes Leben wird in Frage gestellt, sondern sie wird auch mit ihrem eigenen Bedürfnis nach dem Glauben konfrontiert, den sie in den letzten Jahrzehnten beiseite gelegt hat.
Werden ihre Fragen über ihre Identität jemals geklärt? Werden diese Ereignisse einen eng verbundenen Bergclan zerstören? Banjo Man führt eine ganze Reihe von meist älteren Menschen ein, darunter Bewohner von Pflegeheimen, Susans Tante Carrie und andere, die in Susans Drama verwickelt sind.