Bewertung:

Das Buch ist eine gut recherchierte und fesselnde Erkundung der irischen Geschichte, die sich insbesondere auf die Überschneidung von Katholizismus und Radikalismus im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Es zeichnet sich durch seine intelligente Kritik an pro-imperialistischen Ansichten aus und bietet wertvolle Einblicke in bedeutende historische Ereignisse und Bewegungen.
Vorteile:Gut recherchiert, fesselnd geschrieben, intelligente Kritik an historischen Erzählungen und nützliche Einblicke in die irische Geschichte und den Radikalismus. Von den Lesern sehr empfohlen und für sein handwerkliches Können und seine Detailgenauigkeit gelobt.
Nachteile:Keine explizite Erwähnung, obwohl darauf hingewiesen wird, dass das Buch für einige Kurse erforderlich ist, was bedeuten könnte, dass es akademischer Natur ist und nicht alle Gelegenheitsleser ansprechen könnte.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Tree of Liberty: Radicalism, Catholicism, and the Construction of Irish Identity, 1760-1830
Wenn die 1790er Jahre als das entscheidende Jahrzehnt in der Entwicklung des modernen Irlands angesehen werden können, dann ist das Verständnis dieser Zeit nicht nur von wissenschaftlichem Interesse, sondern hat auch Auswirkungen auf die aktuellen politischen und kulturellen Debatten. Gerade wegen dieser anhaltenden Relevanz sind die 1790er Jahre nie aus der Politik in die Geschichte übergegangen.
Diese Aufsätze befassen sich erneut mit der Gelegenheit, die sich für eine nicht-sektiererische, demokratische und integrative Politik bot, die das irische Volk in all seiner Komplexität angemessen repräsentierte. Diese vier neuen Essays dieses begabten und maßgeblichen Autors erklären, warum dieses Projekt gescheitert ist und unvollendet bleibt. Das Verständnis der Gründe für seine folgenschwere Niederlage in den 1790er Jahren kann dazu beitragen, dass sich die Geschichte in den 1990er Jahren nicht wiederholt.
Wenn die 1790er Jahre von der lähmenden Last verworrener Bedeutungen befreit sind, sind sie nicht mehr spaltend. Mit dem Herannahen der Zweihundertjahrfeier von 1798 wird die Schaffung eines gastfreundlichen Ansatzes für alles, was es symbolisiert, sowohl wünschenswert als auch notwendig.