Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende akademische Analyse der christlich-muslimischen Beziehungen, die durch umfangreiche Forschungsarbeiten und Zitate gestützt wird. Es enthält zwar Anekdoten aus den interreligiösen Erfahrungen des Autors, aber der Schwerpunkt liegt eher auf der Klassifizierung der Literatur als auf persönlichen Erzählungen. Das Buch befasst sich mit wichtigen Fragen über die Zukunft der christlichen Präsenz in überwiegend muslimischen Gebieten.
Vorteile:Umfassende Recherche mit 764 Zitaten, hervorragende Klassifizierung der vorhandenen Literatur zu den christlich-muslimischen Beziehungen, nachdenklich stimmendes Vorwort von Sam Wells, relevante Diskussion über die Auswirkungen finanzieller Zwänge auf die Kirche von England.
Nachteile:Nicht in erster Linie anekdotisch, wie manche vielleicht erwarten, kann für Gelegenheitsleser ohne akademischen Hintergrund oder Zugang zu Ressourcen zu dicht sein, begrenzte praktische Einblicke in interreligiöse Begegnungen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Encountering Islam: Christian-Muslim Relations in the Public Square
Was ist der Islam nach Ansicht der christlichen Kirchen? Was sagt die Kirche von England über den Islam? Und schließlich: Welchen Raum gibt es für eine echte Auseinandersetzung mit dem Islam? Richard Sudworths einzigartige Studie nimmt die Frage der politischen Theologie zum Ausgangspunkt und bringt diesen aufkeimenden Bereich der Debatte in einen Dialog mit den christlich-muslimischen Beziehungen und der anglikanischen Ekklesiologie.
Das heikle Thema der christlich-muslimischen Beziehungen bildet den Rahmen für die Untersuchung der Frage, welche politischen Theologien die Kirche von England in die Lage versetzen, sich in der vielfältigen Öffentlichkeit des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu engagieren. Jedes Kapitel schließt mit einem Abschnitt „Anekdoten aus der Praxis“, der die Themen des Kapitels in den Kontext von Richard Sudworths eigenem Dienst in einer Gemeinde mit muslimischer Mehrheit stellt.