Bewertung:

Das Buch bietet eine aufschlussreiche Untersuchung der frühen kolonialen Bestattungspraktiken in Britisch-Nordamerika und konzentriert sich auf die Suche nach frühen Bestattungen in Ferryland. Es bietet eine vergleichende Analyse der Bestattungspraktiken in verschiedenen Siedlungen, erörtert den Einfluss religiöser Überzeugungen und enthält statistische Analysen der Friedhöfe. Obwohl die Autorin die frühesten Bestattungen nicht ausfindig machen konnte, hat sie andere wichtige Entdeckungen gemacht.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und informativ
⬤ faszinierende Erforschung von Bestattungspraktiken und religiösen Einflüssen
⬤ enthält statistische Analysen und vergleichende Studien
⬤ interessanter Schreibstil mit persönlichen Kommentaren
⬤ wertvoll für alle, die sich für die Geschichte von Neufundland und Labrador oder den frühen Kolonialismus in Nordamerika interessieren.
Hat das Hauptziel, die frühesten Bestattungen zu lokalisieren, nicht erreicht; könnte für Gelegenheitsleser zu detailliert sein.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Burial and Death in Colonial North America: Exploring Interment Practices and Landscapes in 17th-Century British Settlements
Während die Begräbnisstätten des späten 17. und 18.
Jahrhunderts im kolonialen Nordamerika häufig Gegenstand der Forschung sind, sind groß angelegte Studien über die Begräbnislandschaften des 17. Jahrhunderts oft der weniger dokumentierte Aspekt dieser Stätten. Das vorliegende Buch will diese Lücke schließen, indem es die Beziehungen und die Organisation der frühen britischen Kolonialgräber im Kontext ihrer eigenen Siedlungen und der gesamten Nordostküste untersucht.
Die frühen Siedler wanderten aus vielen Gründen nach Nordamerika ein, und dort, fernab der Kirche von England, konnten sie ihre Beziehung zu ihrem Glauben, ihrer Gemeinschaft und dem Tod frei erkunden, was sich heute in der Gestaltung ihrer Begräbnislandschaften und Bestattungspraktiken zeigt. Durch die Untersuchung der Beziehung zwischen Grabstätten und den dazugehörigen Siedlungen gewinnen wir ein ganzheitlicheres Verständnis davon, wie die Siedler mit der Realität der menschlichen Sterblichkeit umgingen, sie interpretierten und schließlich bewältigten.
Dieses Buch untersucht die Organisation von 40 Grabstätten, die von britischen Siedlern an der Nordostküste Nordamerikas im 17. Jahrhundert gegründet wurden, mit dem Ziel, Trends in der Organisation von Grabstätten in dieser Zeit der frühen Kolonisierung zu erkennen.
Die Ergebnisse können für die archäologische oder historische Forschung über koloniale Siedlungen genutzt werden, deren früheste Begräbnisstätte noch nicht gefunden wurde. Das Buch erweitert die derzeitige Wissensbasis über die Beziehungen der Siedler zur Sterblichkeit durch die physische Platzierung der Gräber und die Interaktion mit den Gräberlandschaften innerhalb ihrer neuen Siedlungen.