Bewertung:

Das Buch „Present at the Creation“ von Dean Acheson wird hoch gelobt für seine aufschlussreiche und fesselnde Erzählung über Achesons Erfahrungen im US-Außenministerium in einer Zeit des Wandels in den internationalen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Rezensenten loben den Schreibstil, den Humor und die Tiefe des historischen Verständnisses, das Acheson vermittelt, weisen aber auch auf einige Nachteile hin.
Vorteile:Die Leser genießen den fesselnden Schreibstil, Achesons Humor und den umfassenden historischen Kontext, den er liefert. Viele Rezensenten sind der Meinung, dass Acheson als sympathischer, intelligenter Mensch rüberkommt, was das Buch zu einer lohnenden Investition in die Zeit macht. Positiv hervorgehoben wird auch die Gliederung des Buches in überschaubare Abschnitte, die es für den Leser zugänglich macht.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Buch als langatmig und merkten an, dass es sich nicht um eine rasante Lektüre handelt, was darauf hindeutet, dass es sich nicht um ein Buch handelt, das man nicht aus der Hand legen kann. Einige Leser bemängelten, dass Achesons Verwaltungsstruktur und seine Interaktionen mit den Beamten des Auswärtigen Dienstes nicht ausführlich genug beschrieben werden. Ein kleinerer Punkt, der sich auf die unterschiedliche Gestaltung des Covers bezog, wurde ebenfalls erwähnt, war aber kein großes Problem.
(basierend auf 46 Leserbewertungen)
Present at the Creation: My Years in the State Department
Acheson (1893-1971) war nicht nur bei der Schaffung der Nachkriegswelt anwesend, er war einer ihrer wichtigsten Architekten.
Er trat 1941 als stellvertretender Außenminister für wirtschaftliche Angelegenheiten in das Außenministerium ein und war - mit kurzen Unterbrechungen - bis 1953, als er am Ende der Truman-Jahre aus dem Amt des Außenministers ausschied, ununterbrochen beteiligt. Während dieser gesamten Zeit war Acheson einer der einflussreichsten und willensstärksten Politiker.
In diese Zeit fielen der Zweite Weltkrieg, der Wiederaufbau Europas, der Koreakrieg, die Entwicklung der Kernkraft, die Gründung der Vereinten Nationen und der NATO. Dabei stand er in engem Kontakt mit Truman, Roosevelt, Churchill, de Gaulle, Marshall, MacArthur, Eisenhower, Attlee, Eden Bevin, Schuman, Dulles, de Gasperi, Adenauer, Yoshida, Vishinsky und Molotov.