Bewertung:

Das Buch „Confessions of an Anarchist Math Teacher“ von John Thayer ist eine Mischung aus persönlichen Anekdoten und Überlegungen zu den Herausforderungen und Erfolgen des Lehrerberufs, insbesondere im Bereich der Mathematikausbildung. Er befasst sich mit den Problemen, mit denen Pädagogen im Rahmen von standardisierten Tests und dem Common-Core-Lehrplan konfrontiert sind, und betont gleichzeitig die humanistischen Aspekte des Lehrens. Thayers Erzählung ist sowohl humorvoll als auch zum Nachdenken anregend und spricht ein breites Publikum an, darunter Lehrer, Eltern und alle, die sich für das Bildungssystem interessieren.
Vorteile:Das Buch ist fesselnd und humorvoll, gefüllt mit persönlichen Geschichten und Reflexionen, die den Leser ansprechen. Es bietet kritische Einblicke in die Herausforderungen des Lehrerberufs, insbesondere in Bezug auf standardisierte Tests und das Bildungssystem, und betont gleichzeitig die Bedeutung eines humanistischen Ansatzes für die Bildung. Viele Leser fanden es inspirierend und eine wertvolle Quelle für das Verständnis der Komplexität des Lehrens und Lernens.
Nachteile:Einige Leser könnten den mathematischen Inhalt als Herausforderung empfinden, wenn sie mit dem Thema nicht vertraut sind, was ihren Spaß an dem Buch beeinträchtigen könnte. Außerdem könnten diejenigen, die traditionellere pädagogische Erzählungen bevorzugen, Thayers Ansatz unkonventionell finden.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Confessions of an Anarchist Math Teacher
"Beim Unterrichten geht es darum, Risiken einzugehen und Grenzen zu überschreiten.
Es ist wie ein unvorhersehbarer Roadtrip mit dem Familienhund. Man hat Verantwortung und Sorgen, aber der Hund ist immer bereit, vorwärts zu gehen, jubelnd zu erkunden und fröhlich einen Ausweg aus einer Schießerei auszuhandeln." John Thayer lernte dies auf seltsame Weise, nachdem er an vielen Schulen im ganzen Land unterrichtet hatte und offen dafür war, aus seinen Erfahrungen zu lernen.
So wie damals im Krankenwagen am ersten Schultag: "Das wollte der Junge wahrscheinlich schon immer mal mit einem Mathelehrer machen", scherzte er zu den Sanitätern, nachdem sie ihn gefunden hatten, wie er wie ein Fisch auf dem Bürgersteig herumtaumelte und sich wünschte, er wäre mit dem Bus gefahren. In diesem offenen Blick auf das Unterrichten stellt er den Status quo in Frage und stellt schwierige Fragen, um herauszufinden, wie Lehrer Probleme lösen können.