Bekenntnisse eines mazedonischen Banditen: Ein Kalifornier in den Balkankriegen

Bewertung:   (4,2 von 5)

Bekenntnisse eines mazedonischen Banditen: Ein Kalifornier in den Balkankriegen (Albert Sonnichsen)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch schildert den mazedonischen Kampf aus der Sicht eines externen Beobachters, wobei der Schwerpunkt auf dem historischen Kontext und der ethnischen Dynamik in der Region um 1906 liegt. Während es für seine Objektivität und seine detaillierten Beobachtungen gelobt wird, kritisieren einige Leser die Terminologie und die Perspektive des Autors in Bezug auf die Identitäten der verschiedenen ethnischen Gruppen, insbesondere die Verwendung von „bulgarisch“ anstelle von „mazedonisch“.

Vorteile:

Sehr empfehlenswert wegen der interessanten Darstellung der mazedonischen Geschichte, der klaren Beobachtungen zur ethnischen Zugehörigkeit und Kultur sowie der Fähigkeit des Autors, in den lokalen Dialekten zu kommunizieren. Es bietet einen wertvollen Blick von außen und ist bekannt für seine lehrreichen Einblicke in historische Ereignisse.

Nachteile:

Kritiker bemängeln die Verwendung des Begriffs „bulgarisch“ für das autochthone mazedonische Volk, was bei den Nachfahren der Mazedonier zu Beleidigungen führt. Einige Leser empfanden es aufgrund der uneinheitlichen Terminologie als verwirrend, und andere äußerten sich unsicher über die Zielgruppe und die Klarheit der Erzählung.

(basierend auf 9 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Confessions of a Macedonian Bandit: A Californian in the Balkan Wars

Inhalt des Buches:

Von Februar bis November 1906 reiste der kalifornische Journalist Albert Sonnichsen durch die Überreste des Osmanischen Reiches und beobachtete aus erster Hand ein Land, das im Zerfall begriffen war.

Er verschanzte sich in einer Gruppe von Revolutionären, die sich im Krieg mit den Griechen und Türken befanden, und hatte besonderes Vergnügen daran, die berüchtigtsten Guerillas der Region ausfindig zu machen (von denen er viele auf Fotos festhielt). Die Prosa ist ebenso straff und zeitgemäß wie die Geschichte fesselnd - Geschichte, wie sie in den Schützengräben gelebt wurde, von einem der ersten "embedded" Journalisten.

ALBERT SONNICHSEN (1878-1931), gebürtig aus San Francisco, arbeitete als Auslandsreporter für die New York Tribune, McClure's und die New York Evening Post. Er schrieb auch Ten Months a Captive Among Filipinos.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781602061538
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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