Bewertung:

In dem Buch geht es um Jo Porter, eine Highschool-Schülerin, die sich mit den Herausforderungen ihrer Pflichten und Träume auseinandersetzt, während sie in einem Haus lebt, das ihre Mutter in eine Touristenattraktion im Stil von Little Women verwandelt hat. In vielen Rezensionen wird eine Diskrepanz zwischen den Erwartungen und der Realität hervorgehoben, mit gemischten Gefühlen über die Entwicklung der Charaktere und die allgemeine Tiefe der Geschichte.
Vorteile:Die Handlung ist einzigartig und verknüpft auf kreative Weise Elemente aus Little Women. Einige Charaktere sind überlebensgroß, und das Ende ist unterhaltsam. Das Buch könnte Fans der Originalgeschichte ansprechen, vor allem in der ersten Hälfte, in der der Aufbau genossen wird.
Nachteile:Viele Rezensenten empfanden das Buch als wenig überzeugend und substanzlos und bezeichneten es als oberflächlich und manchmal langweilig. Einige bemängelten die enttäuschende Behandlung der Charaktere, insbesondere das Fehlen von Schwesternliebe, und kritisierten die grobe Sprache, die fehl am Platz wirkte. Kritik gab es auch an der Entwicklung der Hauptfigur und der Erwartung einer komplexeren Geschichte.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Belittled Women
Scharfsinnig und subversiv, bietet diese herrlich chaotische YA-Romantikkomödie eine augenzwinkernde Anspielung auf den Klassiker Little Women, denn die Teenagerin Jo Porter rebelliert gegen das Leben im Schatten ihrer literarischen Namensgeberin.
Jetzt geht die Post ab. Jo Porter hat genug Little Women für ein ganzes Leben. Als ob es nicht schon demütigend genug wäre, nach der dümmsten Familie der Literatur benannt zu sein, hat Jo's Mutter Marmee ihre Alcott-Besessenheit noch gesteigert, indem sie ihr altes Haus in eine traurige Touristenattraktion verwandelt hat.
Jetzt verbringt Jo zusammen mit ihren Geschwistern Meg und Bethamy (ja, das sind zwei March-Schwestern in einem) den ganzen Sommer damit, sentimentale Momente in Little Women Live! nachzuspielen, wo sie spüren kann, wie ihre Seele langsam stirbt.
Als ein berühmter Fotojournalist eintrifft, um die Show zu dokumentieren, ergreift Jo den Blick auf ein anderes Leben: kunstvoll, weltgewandt und rasant. Es tut nicht weh, dass der Teenager-Sohn des Reporters auch darauf erpicht ist, mit Jo auf Tuchfühlung zu gehen - zum Ärger ihres besten Freundes, auch bekannt als der Junge von nebenan (der definitiv nicht Laurie heißt). Alles, was Jo will, ist, dass jemand die Person hinter der Stacheligkeit und den Schürzen sieht.
Doch als sie ihre Frustration über das Familiengeschäft ein wenig zu deutlich zum Ausdruck bringt, muss Jo ihren Frieden mit Kitsch und Verwandtschaft machen, bevor ihr Lebensunterhalt ein schlimmeres Schicksal erleidet als Beth.