Bewertung:

Das Buch „Benjamin Ferencz: Nürnberger Ankläger und Friedensverfechter“ von Tom Hoffman ist eine fesselnde und aufschlussreiche Biografie, die das Leben und die Beiträge von Benjamin Ferencz, einer bedeutenden Persönlichkeit auf dem Gebiet des Rechts und der Menschenrechte, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, nachzeichnet. Die Rezensenten lobten die fesselnde Erzählung und die Bedeutung von Ferencz' Arbeit für Gerechtigkeit und Moral im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen. Einige bemängelten jedoch, dass der Schreibstil nicht der beste sei und das Buch in erster Linie biografisch sei, ohne sich auf Ferencz' Reden oder Schriften zu konzentrieren.
Vorteile:Interessantes und anregendes Thema, fesselnde Biografie einer wichtigen historischen Figur, lehrreicher und zum Nachdenken anregender Inhalt, Betonung von Moral und Gerechtigkeit und eine fesselnde Geschichte über die Überwindung von Widrigkeiten.
Nachteile:Die Schreibqualität ist nicht die beste, der Schwerpunkt liegt weniger auf Reden und schriftlichen Arbeiten, das Buch ist nur als E-Book erhältlich und die gedruckte Ausgabe ist teuer.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Benjamin Ferencz, Nuremberg Prosecutor and Peace Advocate
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden in Nürnberg, Deutschland, Kriegsverbrechertribunale abgehalten.
Benjamin Ferencz war Chefankläger in dem laut Associated Press größten Mordprozess der Geschichte. Diese Biografie des letzten noch lebenden Nürnberger Anklägers zeichnet seinen Lebensweg nach, von seiner Kindheit als Einwanderer in Hell's Kitchen in New York City über die Harvard Law School, die US-Armee und Pattons Abteilung für die Untersuchung von Kriegsverbrechen bis hin zu den Nürnberger Tribunalen und darüber hinaus.
Sein Leben lang hat er auf das Ziel des Weltfriedens durch Recht statt Krieg hingearbeitet. Dazu gehört auch die erfolgreiche Gründung des Internationalen Strafgerichtshofs, bei der Ferencz eine Schlüsselrolle spielte.