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Mining Archaeology in the American West: A View from the Silver State
Der Bergbau spielte bei der Gestaltung und Besiedlung des amerikanischen Westens im neunzehnten Jahrhundert eine herausragende Rolle. Nach der Entdeckung der berühmten Comstock Lode in Nevada im Jahr 1859 wurde der Bergbau zunehmend industrialisiert und veränderte die Bergbautechnologie, die Gesellschaft und die Kultur auf der ganzen Welt. Im Zuge dieser Veränderungen wurde Nevada zu einer wichtigen Bergbauregion, in der neue Menschen und Technologien die Art und Weise, wie der Bergbau betrieben wurde und wie die Bergleute miteinander umgingen, weiter veränderten.
Die historische Archäologie bietet eine Forschungsstrategie zum Verständnis des Bergbaus und der Bergleute, die drei unabhängige Informationsquellen über die Vergangenheit einbezieht: physische Überreste, Dokumente und mündliche Zeugnisse. Die Bergbauarchäologie im amerikanischen Westen erforscht die Bergbaukultur und -praktiken anhand des Mikrokosmos der Bergbaugrenze Nevadas. Die Geschichte der Bergbautechnologie, die Sozial- und Kulturgeschichte der Bergleute und der Bergbaugesellschaften sowie die Landschaften und Umgebungen, in denen der Bergbau betrieben wurde, sind Themen, die im Rahmen dieser vielschichtigen Forschung untersucht werden. In dieser aktualisierten und erweiterten Ausgabe des bahnbrechenden Werks über den Bergbau in Nevada bringt Donald Hardesty die Wissenschaft mit wichtigen neuen Forschungsergebnissen und Erkenntnissen darüber, wie sich Menschen, Technologie, Kultur, Architektur und Landschaft während dieser Periode der Bergbaugeschichte veränderten, auf den neuesten Stand.
Donald L. Hardesty ist Professor für Anthropologie an der Universität von Nevada, Reno. Er ist Autor zahlreicher Publikationen, darunter Assessing Site Significance: A Guide for Archaeologists and Historians (mit Barbara J. Little) und The Archaeology of the Donner Party.