Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
Hills I Climbed Alone: The Memoir of Charlotte Freedly
Charlotte Freedly, gebürtige Kanadierin, amerikanische Staatsbürgerin, Veteranin der Luftwaffe und ihr ganzes Leben lang examinierte Krankenschwester, erzählt uns aus erster Hand von den vielen Herausforderungen des Familien-, Arbeits- und Liebeslebens. Viele von uns würden es hassen, auch nur die Hälfte von ihnen zu bewältigen.
Auf keinen Fall würden ihre Patienten oder Schüler jemals erahnen, welches Elend sie in ihrem Bestreben, geliebt zu werden, durchlebt hat - einfach nur zu lieben und geliebt zu werden für das, was sie ist. Wenn es jemals eine konkrete, intime Offenlegung von 23 Jahren Leben im Kreislauf der Gewalt gegeben hat, dann klärt uns Charlotte darüber auf. Alle Krankenschwestern und -pfleger werden ihre Geschichte besonders lieben, da sie so aus dem Herzen einer Pflegerin erzählt, die weiß, wie man fast zu viel liebt.
Und für alternde Frauen hat Charlotte einige atemberaubende Erfahrungen über ihr Sexualleben, ihr Erwachen, ihre Entwicklung und darüber zu berichten, welche Freude und welcher Genuss vielen geriatrischen Frauen offen stehen kann, denen gesagt wird, dass diese Dimension ihres Lebens hinter ihnen liegt oder, wie Charlotte es ausdrückt, ausgetrocknet ist. Charlottes Reise ist kein "Vom Tellerwäscher zum Millionär"-Memoir, sondern eher ein "Tellerwäscher zum Tellerwäscher"-Roman, in dem sie eine steife Oberlippe bewahrt - zumindest, wenn sie nicht gerade eine Schrotflinte in der Hand hält.
Charlotte erzählt uns die Geschichte eines Mädchens, das aus dem Nichts kam, mit 15 nach der Schule in einer Fabrik arbeitete und trotz schwerer Fettleibigkeit und Depression etwas aus sich machte. Es wird kein Auge trocken bleiben, wenn sich der Höhepunkt aus dem rechten Feld entfaltet und wir noch mehr über die wahre Stärke unserer Heldin, Charlotte Freedly, erfahren, die fast ihr ganzes Leben lang Berge erklommen hat!