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Mountains and Minds
Geschichte und Psychologie weisen darauf hin, dass Menschen psychologische Bedürfnisse haben, zu denen auch das Gefühl für Sinn und Zweck ihres Lebens gehört. Berge symbolisieren Hindernisse bei der Befriedigung dieser Bedürfnisse, und Erfahrungen beim Bergsteigen sind sowohl im eigentlichen als auch im übertragenen Sinne ein Mittel zur Erforschung der damit verbundenen Mechanismen und Auswirkungen.
Das erste Kapitel erzählt von einer persönlichen Erfahrung bei der Besteigung des Mount Fuji, die beinahe in einer Katastrophe endete, und geht der Frage nach, warum Menschen so etwas tun. Die folgenden Kapitel wechseln zwischen Bergsteigererfahrungen und Forschungsergebnissen darüber, warum Menschen schwierige Aufgaben verfolgen.
Ein Bottom-up-Ansatz unterstützt die Vorschläge im letzten Kapitel: Spiritualität als Persönlichkeitsmerkmal, Nognostizismus, der anerkennt, dass Wissen begrenzt ist, ökumenischer Humanismus für religiöse Toleranz und die Philosophie des pragmatischen Pluralismus. Damit das Leben sinnvoll und überschaubar ist, brauchen die Menschen ein Gefühl von Sinn und Kohärenz, das am besten durch den Glauben an das Unbekannte und den Zweifel an dessen Gültigkeit erfüllt wird.