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Narrative of a Journey from Tulpehocken: to Onondago, the Headquarters of the Six Nations of Indians, Made in 1737
Conrad Weiser erzählt von seinem Leben und seiner berühmten Reise durch das Tulpehocken-Land, auf dem Weg zu einem Verhandlungstreffen mit einer Gruppe von Indianerhäuptlingen.
Der Autor beschreibt seine Kindheit in Deutschland und wie sein Vater all sein Land und seine Besitztümer verkaufte, bevor er in die Kolonien Neuenglands aufbrach, um dort ein neues Leben zu beginnen. Der Beginn des 18. Jahrhunderts war für die europäischen Siedler in Nordamerika eine schwierige und prekäre Zeit; Konflikte mit den amerikanischen Ureinwohnern waren häufig, und Scharmützel um Land und Ressourcen eine ständige Gefahr. Erschwerend kam hinzu, dass Verhandlungen und Gespräche mit den Eingeborenen schwierig waren, da nur wenige Siedler die Sprachen der Stämme verstanden.
Als Conrad sechzehn Jahre alt war, stimmte sein Vater dem Vorschlag eines örtlichen Indianerhäuptlings zu: Er sollte bei dem Stamm leben und ihre Lebensweise, ihre Sprache und ihre Methoden des Überlebens und des Wirtschaftens auf dem Land erlernen. Diese Entscheidung veränderte Weisers Leben: Er wurde sowohl von den Stämmen als auch von den europäischen Siedlern hoch geachtet und führte Gespräche, die Konflikte verhinderten und Leben retteten. Während er als Erwachsener in verschiedenen Berufen wie der Landwirtschaft und der Gerberei arbeitete, wurde er immer wieder als Diplomat und Dolmetscher eingesetzt.