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Twenty-First Century Celebrity: Fame in Digital Culture
In den ersten beiden Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts hat sich die Prominenz stark verändert, da sich die Massenmedien von einem eingeschränkten Übertragungsmodell zu einem digitalen Free-for-All gewandelt haben.
Bestehende Berühmtheiten waren gezwungen, ihren Präsentationsstil an ein interaktiveres Umfeld anzupassen, in dem die Fans ständigen Zugang erwarten, während die aufkommenden sozialen Medien neue Formen der Berühmtheit hervorgebracht haben, die die einzigartigen Möglichkeiten von YouTube, Instagram und anderen Plattformen widerspiegeln. In diesem Buch argumentiert David Giles, dass diese Entwicklungen am besten zu verstehen sind, wenn man die traditionellen Konzepte von Medien und Publikum überdenkt, um zu erklären, wie eine Plattform wie YouTube ihre eigene Medienkultur entwickelt hat, die eine andere Art von Berühmtheit ermöglicht als die, die man mit Kino, Radio und Fernsehen verbindet. Der Prominente des 21.
Jahrhunderts wird vor allem wegen seiner (scheinbaren) Authentizität und weniger wegen seines Glamours oder seiner Talente geschätzt, und Giles untersucht, wie diese Authentizität eine sorgfältig ausgearbeitete Performance ist. Er stützt sich ausführlich auf die aufkeimende Literatur zur Prominentenforschung und untersucht die Auswirkungen der digitalen Kultur auf frühere Konzepte wie parasoziale Beziehungen und Celetoide, wobei er auch neuere Konzepte wie Mikro-Prominenz kritisch betrachtet.