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Damaged: Musicality and Race in Early American Punk
Damaged: Auf der Grundlage von Musikanalysen, Archivrecherchen und neuen Interviews liefert Damaged neue Interpretationen von Ethnie und amerikanischer Gesellschaft während dieser Zeit und beleuchtet die zeitgenössische Bedeutung dieser Ära.
Evan Rapport skizziert, wie sich der Punk aus den dramatischen Veränderungen der amerikanischen Städte und Vorstädte in der Nachkriegszeit entwickelte, insbesondere im Hinblick auf Ethnien. Zu den Musikstilen, die zum Punk führten, gehörten Transformationen von Blues-Ressourcen, experimentelle Visionen der amerikanischen Musikvergangenheit und kühne Überarbeitungen der Rock'n'Roll- und Rhythm'n'Blues-Klänge der späten 1950er und frühen 1960er Jahre, was einen historisch orientierten Ansatz für den Rock offenbart, der sich deutlich von den gängigen Mythen und Vorstellungen über Punk unterscheidet.
Diesen Ansätzen folgend spiegelte der Punk selbst neue Versionen des älteren Austauschs zwischen den USA und Großbritannien, die sich verändernden Umgebungen amerikanischer Vororte und Städte sowie eine Verschiebung von den Ausdrucksformen älterer Babyboomer zu denen jüngerer Musiker der Generation X wider. Im gesamten Buch untersucht Rapport auch die Diskurse und widersprüchlichen Erzählungen der Punkgeschichte, die oft in direktem Widerspruch zu der Welt stehen, die in historischen Dokumenten festgehalten und durch die musikalische Analyse enthüllt wird.