Bewertung:

Das Buch bietet eine wichtige und persönliche Perspektive auf den palästinensisch-israelischen Konflikt durch die Erfahrungen von Jean Zaru, einer palästinensischen Christin. Es verbindet Geschichte, Memoiren und Diskussionen über gewaltfreien Aktivismus und bietet einen ergreifenden Blick auf die Herausforderungen, mit denen Palästinenser unter der Besatzung leben müssen.
Vorteile:Viele Rezensenten empfanden das Buch als aufschlussreich, informativ und zum Nachdenken anregend. Es bietet eine selten gehörte Perspektive von Palästinensern, insbesondere in Bezug auf die Auswirkungen der israelischen Besatzung auf das tägliche Leben. Der Text wird als klar und fesselnd beschrieben, da er Themen wie Liebe, Vergebung und Aktivismus miteinander verbindet und gleichzeitig die Leser über die palästinensische Befreiungstheologie aufklärt.
Nachteile:Einige Leser fanden das Buch zu sehr auf religiöse Aspekte konzentriert, während andere meinten, es sei nicht ihr Lieblingsbuch oder es fehle ihm in bestimmten Bereichen an Tiefe. Einige Rezensionen deuten darauf hin, dass die starke Betonung der Religion nicht bei allen Lesern Anklang finden könnte.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Occupied with Nonviolence: A Palestinian Woman Speaks
Jean Zaru, die langjährige Aktivistin und Quäkerführerin aus Ramallah, bringt hier den Schmerz und die zentralen Überzeugungen zum Ausdruck, die christliche Gewaltlosigkeit und Aktivität heute beflügeln.
Zaru schildert anschaulich die komplexen Realitäten, mit denen alle Parteien in Palästina konfrontiert sind - Juden und Muslime und Christen, Israelis und Palästinenser, Frauen und Männer. Doch auch wenn Zaru wortgewandt die gängigen Missverständnisse in Bezug auf die Geschichte, die gegenwärtige Situation und die aktuelle Politik der dortigen Parteien benennt, formuliert sie anschaulich eine Alternative: einen religiös motivierten gewaltfreien Weg zu Frieden und Gerechtigkeit in der unruhigsten Region der Welt.