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Mortuary Practices and Social Identities in the Middle Ages: Essays in Burial Archaeology in Honour of Heinrich Harke
Dieses Buch setzt eine neue Agenda für die Bestattungsarchäologie.
Mit expliziten Fallstudien zu einer Reihe von europäischen Stätten (von Skandinavien bis Britannien, von Südfrankreich bis zum Schwarzen Meer) erfüllt „Mortuary Practices and Social Identities in the Middle Ages“ den Bedarf an einem Band, der Studenten zugängliches Material bietet und sich mit den aktuellen Debatten über die Methoden und Theorien der Bestattungsarchäologie auseinandersetzt. Das Buch baut auf Heinrich Hrkes einflussreichen Forschungen zur Bestattungsarchäologie und frühmittelalterlichen Migrationen auf und konzentriert sich insbesondere auf seine bahnbrechenden Arbeiten zum Verhältnis von Theorie und Praxis der Bestattungsarchäologie.
Anhand verschiedener archäologischer und historischer Daten wird in den Aufsätzen untersucht, wie Bestattungspraktiken zur Bildung und zum Ausdruck mittelalterlicher sozialer Identitäten beigetragen haben. Zu den untersuchten Themen gehören Männlichkeit, Verwandtschaft, Ethnizität, Migration, Bestattungsriten, Genetik und die Wahrnehmung von Landschaft.