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Taxation of UK Oil and Gas Production
Ausgehend von dem Nachweis, dass die Öl- und Gasunternehmen des britischen Kontinentalschelfs in unverhältnismäßiger Weise von den sehr hohen Ölpreisen der letzten Zeit profitiert haben, wird in dieser Untersuchung die Geschichte dieser Schwäche der britischen Mineralölsteuerregelung nachgezeichnet.
Es wird nachgewiesen, dass die schrittweisen Lockerungen der britischen Erdölbesteuerung in den Jahren 1983, 1987-88 und 1993 größtenteils unnötig waren, um die Erschließung neuer, kleinerer, "marginaler" Felder zu fördern, da sie von der falschen Annahme ausgingen, dass die Erschließung solcher Felder kostspieliger sei als die Erschließung früherer oder größerer aktueller Felder, und dass sie im Vergleich zu den Auswirkungen der Ölpreisschwankungen wirkungslos waren. Der Beitrag schließt mit einem Konzept, das verdeutlicht, warum dieses Versagen der Politik nicht nur zufällig war: Es resultiert aus der "nicht-proprietären" Haltung des Vereinigten Königreichs in Bezug auf die Öl- und Gasressourcen des Landes, einer Haltung, die die Verantwortung für die Rentabilität der Ölgesellschaften übernimmt und vergeblich versucht, den Marktkräften auf Kosten der staatlichen Einnahmen entgegenzuwirken.