Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung westlicher Schriften, Gemälde und Zeichnungen über Ägypten aus der Zeit von 1760 bis 1870, wobei der Schwerpunkt auf dem Bauchtanz liegt. Es ist zwar gut recherchiert und reich an historischen Bezügen, aber manche Leser finden es zu dicht und zu wenig engagiert, so dass es sich eher als Nachschlagewerk denn als Gelegenheitslektüre eignet.
Vorteile:⬤ Ausgezeichneter wissenschaftlicher Bericht
⬤ gut recherchiert und genau
⬤ bietet wertvolle Referenzen
⬤ reich an Inhalt und historischer Forschung
⬤ gilt als umfassende Arbeit zum Thema Bauchtanz.
⬤ Schwülstige und trockene Darstellung
⬤ langatmige Absätze mit wenig Engagement des Lesers
⬤ nicht für ein breiteres Publikum geeignet
⬤ unzureichende Illustrationen
⬤ vage Beschreibungen der Choreographie
⬤ einige Informationen als langweilig oder langweilig.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Before They Were Belly Dancers: European Accounts of Female Entertainers in Egypt, 1760-1870
Dieses Buch konzentriert sich auf Ägypten in der Zeit von 1760 bis 1870 und füllt einige der historischen Lücken für eine Tanzform, die heute im Nahen Osten oft als raqs sharki oder raqs baladi und in westlichen Ländern als „Bauchtanz“ bekannt ist.
Der größte Teil des Forschungsmaterials stammt aus Augenzeugenberichten europäischer Reisender, der wichtigsten Primärquelle für moderne Wissenschaftler. Der Autor fügt diese zahlreichen Berichte zu einem kohärenten Ganzen zusammen und vermittelt ein Bild der ägyptischen Unterhaltungskünstlerinnen jener Zeit als professionelle Künstlerinnen und nicht als eine Gruppe namenloser „ethnischer“ Tänzerinnen und Sängerinnen.
Der Kontext dieses Tanzes, der in der ägyptischen Gesellschaft eine legitime, von einem breiten Publikum geschätzte Kunstform darstellte, wird analysiert, wobei der Schwerpunkt auf den tatsächlichen Aufführungen und einer Neuschöpfung der Choreografie liegt.