
Fighting Armed Conflicts in Southeast Asia
Dieses Element versucht, den zahlreichen bewaffneten Konflikten in Südostasien einen Sinn zu geben. Es liefert vier Beiträge.
Erstens bietet diese Studie eine Typologie, die zwischen revolutionären, sezessionistischen und kommunalen Konflikten unterscheidet. Bei den ersten beiden handelt es sich um Aufstände, bei den letzteren um ethnische Konflikte. Zweitens unterstreicht diese Studie die Bedeutung der ethnischen Zugehörigkeit für die Konfliktdynamik.
Dies gilt selbst für revolutionäre Konflikte, die auf den ersten Blick nichts mit ethnischer Zugehörigkeit zu tun zu haben scheinen. Ein dritter Beitrag bezieht sich auf allgemeine Konflikttrends.
Revolutionäre und sezessionistische Konflikte weisen breite historische Bögen auf, mit klaren Spitzen und Rückgängen, während kommunale Konflikte eher sporadisch auftreten. Der vierte Beitrag verknüpft diese Punkte miteinander, indem er sich auf das Konfliktmanagement konzentriert.
So wie ethnische Zugehörigkeit Konflikte prägt, können ethnische Führer und Traditionen auch den Frieden fördern. Kulturelle Mechanismen sind besonders wichtig für die Bewältigung von kommunalen Konflikten, der einzigen Art, die in Südostasien nicht abnimmt.