
Performing Moving Images: Access, Archives and Affects
Performing Moving Images: Access, Archive and Affects stellt Institutionen, Einzelpersonen und Netzwerke vor, die dafür gesorgt haben, dass Experimentalfilme und das Expanded Cinema der 1960er und 1970er Jahre nicht dem Vergessen anheim gefallen sind.
Anhand eines Vergleichs aktueller internationaler Fallstudien von Festivals, Museen und Galerieräumen analysiert das Buch deren neue Kontexte und beschreibt die affektive Rezeption dieser Ereignisse. Die Studie fragt: Welche Beziehung besteht zwischen einer ästhetischen Erfahrung und der Erinnerung an dem Punkt, an dem sich Filmarchive, Kino und Ausstellungspraxis überschneiden? Was können wir von Re-Screenings, Re-Enactments und Found-Footage-Arbeiten lernen, die auf Archivmaterial zurückgreifen? Wie wirkt die affektive Erfahrung der Bilder, Töne und Musik heute nach? Bewegte Bilder aufführen: Access, Archive and Affects schlägt einen theoretischen Rahmen aus der Perspektive der performativen Praxis des Programmierens, Kuratierens und Rekonstruierens vor und bringt Erkenntnisse aus Originalinterviews mit Kulturschaffenden mit einem interdisziplinären akademischen Diskurs zusammen.