
Big Data in Predictive Toxicology
Die Geschwindigkeit, mit der toxikologische Daten erzeugt werden, nimmt ständig zu, und das Volumen der erzeugten Daten wächst dramatisch. Dies ist zum Teil auf die Fortschritte bei Softwarelösungen und cheminformatischen Ansätzen zurückzuführen, die die Verfügbarkeit offener Daten aus chemischen, biologischen und toxikologischen Ressourcen sowie aus dem Hochdurchsatz-Screening erhöhen. Das erhöhte Tempo und die Kapazität der Datengenerierung, die durch diese neuen Techniken erreicht werden, stellen jedoch eine Herausforderung für die Organisation und Analyse des Datenoutputs dar.
In Big Data in Predictive Toxicology werden diese Herausforderungen sowie die Möglichkeiten der neuen Techniken in der Datenwissenschaft erörtert. Er befasst sich mit der Natur der toxikologischen Big Data, ihrer Speicherung, Analyse und Interpretation. Außerdem wird erläutert, wie diese Daten bei der Toxizitätsvorhersage, Modellierung und Risikobewertung eingesetzt werden können.
Dieser Titel ist von besonderer Bedeutung für Forscher und Doktoranden, die in den Bereichen Berechnungsmethoden, angewandte und physikalische Chemie, Chemieinformatik, Biowissenschaften, prädiktive Toxikologie sowie Sicherheits- und Gefahrenbewertung arbeiten und studieren.