Big Jim Eastland: Der Godfather von Mississippi

Bewertung:   (4,4 von 5)

Big Jim Eastland: Der Godfather von Mississippi (Lee Annis J.)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen wird das Buch als gut recherchierte und fesselnde Darstellung des US-Senators Eastland hervorgehoben, die seine Rolle in der amerikanischen Politik und Geschichte beleuchtet. Während viele den Schreibstil und die Detailgenauigkeit loben, kritisieren einige die Konzentration auf Eastlands umstrittenes Erbe.

Vorteile:

Großartige Erzählung
umfassend recherchiert
schön geschrieben
fesselnd für Historiker und Nicht-Historiker
liest sich wie ein Roman
informativ
bietet einen nuancierten Blick auf eine komplexe Persönlichkeit.

Nachteile:

Manche empfinden eine einseitige Betrachtungsweise und meinen, das Buch stelle eine unfaire Kritik an Eastland dar; eine gewisse Übertreibung bei der detaillierten Beschreibung seiner umstrittenen Handlungen.

(basierend auf 8 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Big Jim Eastland: The Godfather of Mississippi

Inhalt des Buches:

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Senator James O. Eastland (1904-1986) jahrzehntelang einer der unnachgiebigsten Anführer des Widerstands im tiefen Süden gegen das, was er "die zweite Rekonstruktion" nannte. Und doch entwickelte er in seinem späten Leben eine echte Freundschaft mit dem NAACP-Vorsitzenden Aaron Henry. Big Jim Eastland erzählt die Lebensgeschichte dieses klugen, unberechenbaren Kraftprotzes.

Von 1947 bis 1978 trug Eastland dieses Image des Widerstands mit Stolz, auch wenn er von Anfang an wusste, dass er auf der Verliererseite stand. Der Biograf J. Lee Annis Jr. schildert diese komplexen Zusammenhänge ausführlich und geht auch auf viele Facetten ein, die der breiten Öffentlichkeit weniger bekannt sind.

Der im Mississippi-Delta geborene Eastland, der zur Elite der Pflanzer gehörte, wurde 1941 vom demokratischen Gouverneur Paul B. Johnson Sr. in den US-Senat berufen. Eastland kandidierte für den Senat, gewann ihn 1942 und saß von 1943 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1978 im Senat.

Eastland, ein unverblümter Mann mit wenigen Worten, aber vielen Widersprüchen, war ein wichtiger Akteur in Washington, von seiner ersten Amtszeit im Jahr 1941, als er mehrere wichtige lokale Projekte rasch vor einer stümperhaften Intervention rettete, bis in die 1970er Jahre, als er die Nominierungen von Richard Nixon und Gerald Ford für den Obersten Gerichtshof bis zur Bestätigung durch den Senat begleitete. Annis zeichnet ein umfassendes Bild des Mannes und beschreibt die Einwände, die Eastland gegen Bürgerrechtsvorschläge erhob, sowie die Zugeständnisse, die er schließlich nach der Verabschiedung des Voting Rights Act von 1965 machen musste.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781496830845
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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