Bewertung:

Das Buch liefert ein überzeugendes Argument für die Bedeutung der Vermittlung von Fähigkeiten zum kritischen Denken und zur Argumentation in der Bildung, insbesondere durch eine vergleichende Untersuchung von „Problemschulen“ und „Eliteschulen“. Es ist gut geschrieben und aufschlussreich und macht komplexe Ideen für ein breites Publikum, einschließlich Pädagogen und Eltern, zugänglich. Einige Leser sind jedoch der Meinung, dass das Buch von einer detaillierteren Entwicklung der praktischen Anwendung seiner Theorien profitieren könnte.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und aufschlussreich
⬤ erklärt Kuhns Ideen klar
⬤ großartig für Pädagogen
⬤ wertvoll für Lehrerausbildungsprogramme
⬤ liefert solide Argumente für das Lehren von kritischem Denken und Argumentation
⬤ hebt sozioökonomische Ungleichheiten in Bildungseinrichtungen hervor
⬤ enthält praktische Ansätze zur Förderung von Untersuchung und Analyse.
⬤ Die Theorien wiederholen sich etwas
⬤ es fehlt eine detaillierte Entwicklung, wie Lehrpläne für kritisches Denken umgesetzt werden können
⬤ Verallgemeinerungen können fehlen
⬤ nicht alle Punkte sind in Bezug auf praktische Anwendungen völlig schlüssig.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Education for Thinking
Was soll die Schule leisten? Die einzig vertretbare Antwort, so argumentiert Deanna Kuhn, ist, dass sie den Schülern beibringen sollten, ihren Verstand gut zu gebrauchen, in der Schule und darüber hinaus.
Kuhn bringt Erkenntnisse aus der entwicklungspsychologischen Forschung in die Pädagogik ein und vertritt die Ansicht, dass das Forschen und Argumentieren im Mittelpunkt eines denkenden Lehrplans stehen sollte - eines Lehrplans, der sowohl für Schüler als auch für Lehrer Sinn macht und die Fähigkeiten und Werte entwickelt, die für lebenslanges Lernen erforderlich sind. Wir haben im Leben der Kinder nur ein kurzes Zeitfenster, um ihr Vertrauen zu gewinnen (oder zu verlieren), dass die Dinge, die wir von ihnen in der Schule verlangen, es wert sind, getan zu werden. Aktivitäten, die auf Nachforschungen und Argumenten beruhen - wie z. B. die Identifizierung von Merkmalen, die den Erfolg eines Musikclub-Katalogs beeinflussen, oder die Erörterung schwieriger Themen wie der Todesstrafe - ermöglichen es den Schülern, ihre Macht und ihren Nutzen zu schätzen, während sie sich damit beschäftigen.
Das meiste, was Schülerinnen und Schüler heute in der Schule tun, hat diese Eigenschaft einfach nicht. Nachfragen und Argumentieren schon. Sie sind Bildung für das Leben, nicht einfach nur mehr Schule, und sie bieten einen verbindenden Zweck für die Pflichtschule, die einer immer vielfältigeren und anspruchsvolleren Bevölkerung dient.