
Ties That Enable: Community Solidarity for People Living with Serious Mental Health Problems
Ties that Enable richtet sich an Studierende, Anbieter und Anwälte, die verstehen wollen, wie die psychosoziale Versorgung am besten verbessert werden kann - sei es für sie selbst, ihre Angehörigen, ihre Klienten oder für die Allgemeinheit.
Die Autoren bringen ihr Wissen über die psychische Gesundheitsversorgung als Forscher, Lehrer und Anwälte ein und stützen sich auf die Erfahrungen von Menschen, die mit schweren psychischen Problemen leben, um die Quellen der gemeinschaftlichen Solidarität zu verstehen. Gemeinschaften sind die wichtigste Quelle sozialer Solidarität, und angesichts der Vielfalt der Gemeinschaften müssen Lösungen für die Probleme von Menschen, die mit schweren psychischen Problemen leben, bei Initiativen auf Gemeinschaftsebene ansetzen.
"Ties that Enable" (Bindungen, die befähigen) untersucht die Rolle einer glaubensbasierten Gemeinschaftsgruppe bei der Vermittlung eines Gefühls von Ort und Zugehörigkeit sowie bei der Stärkung einer geschätzten sozialen Identität. Die Autoren argumentieren, dass die Reformbemühungen im Bereich der psychischen Gesundheit über die Konzentration auf die individuelle Genesung hinausgehen und zu einem komplexeren Verständnis der Bedeutung der gemeinschaftlichen Versorgung führen müssen. Darüber hinaus muss die psychische Gesundheitsversorgung von einem medizinischen Modell zu einem sozialen Modell übergehen, das die Wurzeln der psychischen Krankheit und der Genesung in der Gesellschaft und nicht beim Einzelnen sieht.
Es ist die Unfähigkeit unserer Gesellschaft, ein integratives, unterstützendes Umfeld zu schaffen, die die Genesungsmöglichkeiten des Einzelnen einschränkt. Dieses Buch gibt Einblicke, wie Gemeinschaften und Reformen auf Systemebene Gerechtigkeit und die höheren Ideale, die wir als Gesellschaft anstreben, fördern können.