Bewertung:

Das Buch „Biomedizin und Seligkeit“ von Nicanor Austriaco wird für seine gründliche Integration von Glaube und Vernunft im Kontext der Bioethik gelobt, was es zu einem wertvollen Hilfsmittel sowohl für Wissenschaftler als auch für Nicht-Wissenschaftler macht. Es gilt als ausgezeichneter Text für den Unterricht und die Selbstbildung in medizinischer Ethik. Allerdings wurde es wegen einiger unsensibler Inhalte und seiner teilweise schwierigen Prosa kritisiert.
Vorteile:⬤ Klare und verständliche Sprache
⬤ hervorragende Integration von Glaube und Vernunft
⬤ wertvoll für akademische und berufliche Zusammenhänge
⬤ geeignet für Wissenschaftler und Nicht-Wissenschaftler
⬤ hilfreich für das Verständnis moralischer Implikationen in der Bioethik
⬤ empfohlen für Universitätsklassen und Laien.
⬤ Einige Rezensenten fanden die Prosa schwer zu lesen
⬤ kritisiert wird ein Mangel an Sensibilität im Umgang mit kontroversen Themen
⬤ ein Rezensent merkte an, dass es nicht als echter Einführungstext in die katholische Bioethik dienen kann.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Biomedicine and Beatitude: An Introduction to Catholic Bioethics
*Befasst sich mit zeitgenössischen moralischen Fragen, die durch Biologie und Medizin aufgeworfen werden, aus einer fundierten katholischen Perspektive.
Wie sind der Patient, der Arzt, die Krankenschwester und der Wissenschaftler aufgerufen, in ihren jeweiligen Berufen in der Heiligkeit zu wachsen? Dieser einführende Text, der aus der katholischen Moraltradition heraus geschrieben wurde, erzählt von einer Bioethik, die das Streben nach Seligkeit im Leben derjenigen betont, die mit moralischen Fragen konfrontiert sind, die von der Biomedizin und den anderen Lebenswissenschaften aufgeworfen werden.
Die katholische moralische Vision, die diesem Band zugrunde liegt, wurzelt in dem moralischen Leben, das Jesus Christus in seiner Bergpredigt beschrieben hat. Wie Papst Johannes Paul II. in seiner Moralenzyklika Veritatis splendor lehrte, ahmen wir Christus nach, indem wir uns mit Gottes Gnade bemühen, uns durch unser Handeln und die Tugenden, die es hervorbringt, zu vervollkommnen. Auf diese Weise unterscheidet sich die katholische Bioethik von anderen zeitgenössischen Ansätzen der Bioethik, die sich entweder auf die Ergebnisse menschlicher Handlungen oder auf die Verfahren zum Schutz der Autonomie des menschlichen Handelnden konzentrieren.
Neben den ethischen Fragen, die sich am Anfang und am Ende des Lebens stellen, erörtert Nicanor Austriaco, O. P., die Ethik der klinischen Begegnung, der menschlichen Fortpflanzung, der Organspende und -transplantation sowie der biomedizinischen Forschung. Schließlich geht der Text auf die Realitäten ein, mit denen gläubige Bürger konfrontiert sind, die in einer freien und demokratischen Gesellschaft leben, die gleichzeitig postmodern, säkular und liberal ist.