Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und fesselnde Biografie von Henry Robertson Bowers, einem weniger bekannten Mitglied der Terra-Nova-Expedition von Kapitän Scott. Es ist gut recherchiert und bietet einzigartige Einblicke in Bowers' Leben, seine Persönlichkeit und seine Erfahrungen während der Expedition. Einige Leser fanden jedoch Teile des Buches langweilig, insbesondere die ersten Kapitel, und manche empfanden den Schreibstil als gelegentlich ungeschickt.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und informativ; bietet einen detaillierten Einblick in Bowers' Leben und Beiträge.
⬤ Fesselnde Erzählung, besonders während des Antarktis-Teils der Geschichte.
⬤ Zeigt neue Perspektiven auf Scotts Expedition anhand persönlicher Tagebücher und Korrespondenz.
⬤ Eine inspirierende Darstellung von Bowers als bewundernswerte Figur und Held.
⬤ Unterhaltsam für alle, die sich für die Polarforschung interessieren.
⬤ Die ersten Kapitel werden als langweilig und zu detailliert beschrieben.
⬤ Einige Leser bemängelten eine umständliche Schreibweise und einen mangelnden Fluss des Textes.
⬤ Einige waren der Meinung, dass die Darstellung von Bowers zu sehr idealisiert wurde und es ihm an charakterlichen Schwächen fehlte.
⬤ Es gibt Stellen, an denen sich das Buch aufgrund von Bowers' unvollständigen Tagebüchern auf die Berichte anderer Mitglieder stützt.
(basierend auf 22 Leserbewertungen)
Birdie Bowers: Captain Scott's Marvel
Henry „Birdie“ Bowers erfüllte sich seinen Lebenstraum, als er für Kapitän Scotts Terra-Nova-Expedition in die Antarktis ausgewählt wurde. Auf der Rückreise vom Südpol im Jahr 1912 fand er jedoch auch den Tod.
Bowers wurde 1883 am Firth of Clyde als Sohn eines unternehmerischen Seefahrervaters und einer aus Gloucestershire stammenden Missionslehrerin geboren. Als Junge war er besessen von Reisen und Abenteuern, die ihn mehrmals um die Welt führten, u. a.
nach Australien, Amerika, Afrika, Indien, Burma und in den Persischen Golf, und im Nachhinein betrachtet scheint sein Leben eine unaufhörliche Vorbereitung auf seine ultimative Herausforderung, die Antarktis, gewesen zu sein. Mit einer stämmigen Größe von 1,70 m war er ein Energiebündel, kenntnisreich, unermüdlich und der ultimative Teamplayer.
In Scotts Worten war er „ein Wunder“. Diese neue Biografie, die sich auf Bowers' Korrespondenz und Tagebücher sowie auf bisher unveröffentlichtes Material stützt, wirft ein neues Licht auf Bowers und erzählt die ganze Geschichte des zähen Marineoffiziers, der seine Kameraden stets aufmuntern konnte.