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Burma's Mass Lay Meditation Movement: Buddhism and the Cultural Construction of Power
Birmas Massenbewegung der Laienmeditation: Buddhism and the Cultural Construction of Power beschreibt einen Wandel in der buddhistischen Praxis im heutigen Birma. Diese Wiederbelebungsbewegung hat reale Auswirkungen auf die Art und Weise, wie die unterdrückerische Militärjunta, die seit den frühen 1960er Jahren an der Macht ist, das Land regiert, gehabt.
Auf der Grundlage von mehr als zehn Jahren umfassender Feldforschung in Birma erklärt Ingrid Jordt, wie die Vipassanā-Meditation bei Millionen von Menschen einen Wandel der Weltanschauung bewirkt hat, der sie in die Lage versetzt, unabhängig vom totalitären Regime zu denken und zu handeln. Sie geht auf die Menschenrechte sowie auf das Verhältnis zwischen Politik und Religion in einem Land ein, in dem weder die Regierung noch die Bevölkerung diese beiden Bereiche klar voneinander trennen. Jordt erklärt, wie es der Bewegung gelungen ist, die birmanische Militärdiktatur herauszufordern, wo demokratisch inspirierte Widerstandsbewegungen gescheitert sind.
Jordts unübertroffener Zugang zu den Zentren politischer und religiöser Macht in Burma gibt dem Leser die Gelegenheit, die politischen Abläufe in einem der geheimnisvollsten und tyrannischsten Länder der Welt zu beobachten. Burma's Mass Lay Meditation Movement ist ein wertvoller Beitrag zu buddhistischen Studien sowie zu Anthropologie, Religionswissenschaft und Politikwissenschaft.