Bewertung:

Das Buch „Black Bear Creek“ von Joshua Cross bietet eine ergreifende und realistische Darstellung der Kämpfe, mit denen die Menschen in den Kohlebergbaugemeinden konfrontiert sind, wobei der Schwerpunkt auf den Themen Verlust, Armut und Widerstandsfähigkeit liegt. Die Leser schätzen die glaubwürdigen Charaktere und die Fähigkeit des Autors, ihr Leben mit Tiefe und Einfühlungsvermögen zu schildern, was das Buch zu einer fesselnden und spannenden Lektüre macht.
Vorteile:⬤ Lebendige und glaubwürdige Charakterdarstellungen.
⬤ Ehrliche Darstellung des Kampfes mit Armut und Verlust, ohne belehrend zu wirken.
⬤ Reichhaltige, anschauliche Bilder, die auch Leser ansprechen, die mit den Kohlebergbaugemeinden vertraut sind.
⬤ Fesselnde Erzählung, die den Figuren Hoffnung und Tiefe verleiht.
⬤ Historischer Kontext verbessert die Erzählung für diejenigen, die sich für die Geschichte des Kohlebergbaus interessieren.
⬤ Einige Leser könnten die Themen Härte und Verlust als schwer oder überwältigend empfinden.
⬤ Begrenzte Attraktivität für diejenigen, die sich nicht für den Kohlebergbau oder die Kultur der Appalachen interessieren.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Die fiktive Stadt Black Bear Creek liegt in einer abgelegenen Senke des Coal River Valley in West Virginia, einer Region, die von der Bergbauindustrie abhängig ist und von ihr verwüstet wurde.
Die Menschen in diesen Geschichten kämpfen gegen die grassierende Armut an, während ihr Trinkwasser vergiftet ist und die Berge um sie herum abgetragen werden. Doch inmitten dieser düsteren Kulisse finden sie Wege, zu lieben, zu hoffen und zu kämpfen.
Cross' raue, karge Prosa spiegelt die karge Landschaft wider, in der seine Figuren leben, die ihren Körper und ihr Leben aufs Spiel setzen, nur um ihre Familien zu ernähren.