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Black Lives Matter and Music: Protest, Intervention, Reflection
Musik war schon immer ein integraler Bestandteil der Black-Lives-Matter-Bewegung in den Vereinigten Staaten. Songs wie „Alright“ von Kendrick Lamar, „Be Free“ von J.
Cole, „The Charade“ von D'Angelo and the Vanguard, „Don't Shoot“ von The Game, „Hell You Talmbout“ von Janelle Monae, „Chains“ von Usher und viele andere dienten als inoffizielle Hymnen und Soundtracks für Mitglieder und Verbündete der Bewegung. In dieser Sammlung kritischer Studien stützen sich die Autoren auf ethnografische Untersuchungen und persönliche Begegnungen, um zu veranschaulichen, wie die wissenschaftliche Erforschung der Rolle der Musik in der Black-Lives-Matter-Bewegung sowie die Herangehensweise an diese und die Lehre darüber dazu beitragen können, das öffentliche Bewusstsein für die sozialen, wirtschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und anderen Formen der Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu schärfen. Jedes Kapitel in Black Lives Matter and Music konzentriert sich auf eine bestimmte Fallstudie, mit dem Ziel, produktive Dialoge zwischen Wissenschaftlern, Studenten und den von uns untersuchten Gemeinschaften anzuregen und zu erleichtern.
Von nuancierten Momentaufnahmen der Entwicklung afroamerikanischer Musikgenres in verschiedenen Städten und der Rolle dieser Genres im lokalen Aktivismus bis hin zur Erforschung der Musikpädagogik auf dem amerikanischen College-Campus werden die Leserinnen und Leser dazu herausgefordert, darüber nachzudenken, wie Aktivismus und Arbeit für soziale Gerechtigkeit in der amerikanischen Hochschulbildung und in der akademischen Forschung aussehen könnten. Black Lives Matter and Music regt uns dazu an, zu untersuchen, wie wir lehren, wie wir forschen und wie wir letztlich über die Art und Weise nachdenken sollten, wie sich der Kampf, die Befreiung und die Identität der Schwarzen in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt entwickelt haben.