
Rezension
Margaret Youngs Poesie ist die perfekte Kombination aus Kindheit und Erwachsensein. Sie ist frech, klug und witzig. Ich empfehle ihre Gedichte jedem, der eine wirklich gute Lektüre liebt. Sie enttäuscht nie und hinterlässt den Leser immer mit dem Wunsch nach mehr.
--Noelle Kocot, Autorin von Phantomschmerzen des Wahnsinns und Gedicht für das Ende der Zeit
Die kurzen Gedichte in Blight Summer wirken auf mich wie Wind oder ein schräges Licht, wie ein Haiku oder ein Pinselstrich, der besonders kühn und kraftvoll ist. Ich liebe es, wie Margaret Young eine gewöhnliche Erfahrung oder ein Bild aufgreift und es in einer ebenso einfachen wie singenden Sprache auffrischt. Irgendwie sind in ihren Gedichten Süße und Schrecken untergebracht, mit ihren Geistern und Babys und allem, was gleichzeitig wächst, stirbt und tot ist. Es sind Gedichte, die auch denken: „Ich lese Celan und rutsche nicht / die Rutschen hinunter, ich trage einen Rock, ich schwinge.“ Sie sind witzig und schrecklich: „Krähen laufen die Straße hinunter / und reden mit sich selbst, und nur die überfahrenen / Kaninchenohren bleiben.“ Auf Schritt und Tritt das Eingeständnis einer tiefen Freude, in jedem Gedicht das Wissen um die Sterblichkeit. Und sind sie nicht austauschbar? Ich liebe dieses Buch: brava!
--Kathy Fagan, Autorin von Sycamore
Wie köstlich ist es, Margaret Youngs „Blight Summer“ aufzuschlagen und eine so geschickte und lebendige Stimme zu finden, die so sehr auf das Herz abgestimmt und von Gedanken durchdrungen ist. Young wirkt mit ihrer Magie wie jene Buchmaler, die in einer kleinen schillernden Szene den ganzen Kosmos heraufbeschwören konnten. Mit ihrer Fingerfertigkeit führt sie uns von der Muttermilch zur Milchgalaxie, in der wir leben, von der schwierigen Frage eines Kindes auf dem Spielplatz zur Sterblichkeit und zu Orpheus, von einem Hund, der „jeden Zentimeter beschnuppert“, zu „dem Hunger dieses jungen Jahrhunderts“. In Gedichten, die verspielt und pointiert, erfindungsreich und präzise sind, macht Young aus jedem Moment, dem sie ihre Stimme leiht, eine schillernde Kunst.
--Lynn Powell, Autorin von Die Zonen des Paradieses und Die Jahreszeit des zweiten Gedankens
Über die Autorin
Margaret Youngs Gedichte und Essays sind in Cider Press Review, The Journal, Phoebe, Superstition Review und zahlreichen anderen Print- und Online-Zeitschriften erschienen. Ihr erster Gedichtband Willow from the Willow wurde für die Reihe Cleveland Poets des Cleveland State University Poetry Center ausgewählt, und ihr zweiter, Almond Town, gewann den Bright Hill Press Poetry Award. Young übersetzt das Werk der argentinischen Dichterin Debora Benacot, und ihre Übersetzung von Sergio Inestrozas El espacio improbable de un haiku wurde von Obsidiana press veröffentlicht. Sie lehrt Schreiben und Kulturwissenschaften am Endicott College und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Beverly, Massachusetts.