Blockbusting in Baltimore

Bewertung:   (4,1 von 5)

Blockbusting in Baltimore (Edward Orser W.)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Blockbusting in Baltimore“ bietet eine detaillierte Untersuchung der sozioökonomischen, politischen und rassischen Dynamik in Edmonson Village und Baltimore während bedeutender historischer Veränderungen. Es enthält Erfahrungsberichte und wissenschaftliche Untersuchungen, die den Kontext des städtischen Wandels, die Beziehungen zwischen den Ethnien und die Auswirkungen der Blockbusting-Ereignisse beleuchten. Während das Buch für seine Tiefe und Zugänglichkeit geschätzt wird, sind einige Leser der Meinung, dass es die Blockbusting-Ereignisse selbst nicht ausreichend behandelt.

Vorteile:

Gut recherchiert mit detaillierten Einblicken in die sozioökonomischen und historischen Zusammenhänge.
Zugänglich für ein breites Publikum, auch außerhalb des akademischen Bereichs.
Enthält wertvolle Erfahrungsberichte und ein tieferes Verständnis der Beziehungen zwischen den Ethnien und des städtischen Wandels.
Weckt bei denjenigen, die mit dem Gebiet vertraut sind, Nostalgie und Reflexion.

Nachteile:

Begrenzte Berichterstattung über die tatsächlichen Blockbusting-Ereignisse, obwohl der Titel etwas anderes vermuten lässt.
Die Karten im Buch sind unzureichend dimensioniert und beschriftet.
Einige Leser haben das Gefühl, dass das Buch Rassismus in einer Weise impliziert, die sie persönlich nicht teilen.

(basierend auf 12 Leserbewertungen)

Inhalt des Buches:

Diese innovative Studie über rassistische Umwälzungen und den städtischen Wandel in Baltimore, Maryland, untersucht die Auswirkungen des „Blockbusting“ - einer Praxis, bei der Immobilienmakler ein Haus in einem rein weißen Wohnblock an eine afroamerikanische Familie verkauften, um eine Panik unter den anderen Bewohnern zu schüren. Diese Hausbesitzer verkauften oft mit Verlust, um wegzuziehen, und die Immobilienmakler boten die Häuser mit einem drastischen Aufschlag für afroamerikanische Käufer an.

In diesem bahnbrechenden Buch untersucht W. Edward Orser Edmondson Village, eine Reihenhaussiedlung im Westen von Baltimore, in der ein besonders akuter Fall von Blockbusting eine Flucht der Weißen und einen Rassenwechsel von dramatischem Ausmaß auslöste. Zwischen 1955 und 1965 wurden fast zwanzigtausend weiße Bewohner, die ihre sichere Welt drastisch verändert sahen, durch Schwarze auf der Suche nach dem amerikanischen Traum ersetzt. Indem sie günstig einkauften und teuer verkauften, mit den Ängsten der Weißen und den Bedürfnissen der Afroamerikaner spielten, setzten die Blockbuster eine Reihe von Ereignissen in Gang, die Orser als „ein kollektives Trauma bezeichnet, dessen Bedeutung für die jüngere amerikanische Sozial- und Kulturgeschichte noch immer nicht ausreichend gewürdigt und verstanden wird“.

Blockbusting in Baltimore beschreibt ein vielfach erlebtes, aber wenig analysiertes Phänomen der jüngeren Sozialgeschichte. Orser leistet einen wichtigen Beitrag zu Community und Urban Studies, Ethnien und Aufzeichnungen über afroamerikanische Erfahrungen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780813109350
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:1997
Seitenzahl:256

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