Bewertung:

Das Buch ist ein fesselnder und persönlicher Bericht über den Vietnamkrieg, in dem sich Humor mit ernsthaften Überlegungen zu den Herausforderungen der Soldaten mischt. Es schildert die Erfahrungen des Autors bei mehreren Einsätzen und seine Frustration über die militärische Führung und würdigt die Opfer seiner Kameraden. Die Erzählung wird für ihre Lesbarkeit, ihren Einfühlungsvermögen und ihre Fähigkeit, starke Emotionen hervorzurufen, gelobt, muss sich aber auch einiger Kritik wegen des Tempos und langsamerer Abschnitte stellen.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
⬤ bietet eine persönliche und einzigartige Perspektive auf den Vietnamkrieg
⬤ humorvolle und doch ernste Betrachtungen
⬤ sehr empfehlenswert für Veteranen und Leser
⬤ lehrreich über die Realitäten des Krieges
⬤ weckt effektiv Empathie und Respekt für Vietnamveteranen.
⬤ Einige Abschnitte des Buches sind langsam und können den Lesefluss unterbrechen
⬤ kann für einige Leser aufgrund des Inhalts eine emotionale Herausforderung darstellen
⬤ einige kritisieren den Ton des Autors gegenüber der militärischen Führung.
(basierend auf 117 Leserbewertungen)
Blood on the Risers: An Airborne Soldier's Thirty-Five Months in Vietnam
In drei aufeinanderfolgenden Jahren war er Fallschirmjäger, Marinesoldat und LRRP - und er lebte, um davon zu berichten.
Als FNG-Fallschirmjäger in der 173d Airborne machte John Leppelman den einzigen Kampfsprung dieser Einheit in Vietnam. Danach war er monatelang auf der vergeblichen Suche nach dem Feind und musste mit ansehen, wie seine Kameraden wegen schlechter Führung und miserabler Waffen starben. Oft schien der einzige Ausweg aus dem Gemetzel im zentralen Hochland in einem Leichensack zu liegen.
Doch Leppelman schaffte es, sich zu befreien, indem er zunächst zu den Flussschiffen der Armee und dann zu den freiwilligen Rangers, einer der mutigsten Einheiten des Krieges, versetzt wurde. In drei Einsätzen, die erst endeten, als Malaria ihn zur Rückkehr in die USA zwang, erlebte Leppelman den Krieg wie nur wenige andere, ein Vietnam, von dem viele amerikanische Jungen nicht mehr berichten konnten, dessen Mut und Opferbereitschaft aber auf diesen Seiten weiterleben.